A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
A2B (Administration to Business)
Bezeichnung für elektronische Geschäftsabwicklung zwischen Behörden und Unternehmen, z.B. Austausch von Formularen.
A2C (Administration-to-Consumer)
Bezeichnung für elektronische Geschäftsabwicklung zwischen Behörden und deren Kunden, z.B. Austausch von Formularen.
ABAP
Programmiersprache zur Entwicklung von Anwendungen für die betriebswirtschaftliche Standardsoftware SAP R/3
Access
Zugriff oder Zugriffsberechtigung auf bestimmte Informationen, Dateien oder Geräte.
Access provider
Zugangsbereitsteller. Organisation, die Zugänge zum Internet bereitstellt.
Account
"dt.: Konto; Zugangsberechtigung für die Benutzung eines Internet-Zuganges bzw. Rechners des Providers oder Online-Dienstes.
ACD
Akronym von:Automatic Call Distribution
Übernimmt bei großen Firmen und Callcentern die automatische Verteilung eingehender Anrufe
Active X
Microsofts Antwort auf Java: ActiveX Controls sind Programmteile, die der Browser vom Web-Server lädt und automatisch ausführt. Im Unterschied zu Java laufen ActiveX Controls nur auf Windows-Rechnern.
ACK
Abkürzung von:Acknowledgement
Gängige Bezeichnung für ein Betätigungssignal bei der Datenübertragung
Address spoofing
Adressenschwindel: Jemand täuscht mit einer falschen Internet-Adresse vor, ein anderer zu sein.
Administrator
Verwalter eines Rechners oder Computernetzes, der uneingeschränkte Zugriffsrechte auf den Rechner oder das Netz hat.
Adresse
Eindeutige Bezeichnung für einen Rechner, eine Email Adresse oder eine Website im Internet, die mittels Protokoll von anderen Rechnern angesteuert werden kann.
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line - Technologie zum Transport großer Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz. ADSL ist damit rund 60 Mal schneller als ISDN. Die Telekom bietet in Deutschland diese Leitung zum Internet unter dem Namen T-DSL auch Privatkunden an.
advanced query
Erweiterte Suchoption in Suchmaschinen für komplexere Abfragen.
AdViews
Anzahl der Besucher (visits) auf einer kommerziellen Website.
ADV
Automatisierte Datenverarbeitung: zur Abgrenzung von » EDV früher verwendete Bezeichnung für IT, Informationstechnik. Entscheidend ist danach nicht die Verwendung von Elektronik, sondern dass die Informationsverarbeitung automatisiert erfolgt
AES
Akronym von:Advanced Encryption Standard
Das AES ist ein symmetrisches Kryptosystem, auch Rijndael-Algorithmus genannt und gilt als Nachfolger von DES.
AGB
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Händlers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Kunden im Internet ausdrücklich darauf hinwiesen werden und die Käufer sie leicht zur Kenntnisse nehmen und auch ausdrucken können.
Agent
Ein Suchprogramm, das nach den Vorgaben des Nutzers das Internet nach Begriffen durchsucht (z. B. Preis).
Akronym
Abkürzungen von Redewendungen, die insbesondere für Chat und Emails verwendet werden.
Aktive Inhalte
Programme, die in eine Webseite integriert sind und beim Laden der Seite in den Browser ausgeführt werden. Als Sprachen hierfür werden Java, Javascript und Active-X benutzt.
Algorithmus
Eine genaue Vorschrift für die Lösung einer bestimmten Klasse von Aufgaben, Rechen- bzw. Verarbeitungsregel
alphanumerisch
Der aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehende Zeichenvorrat (A - Z, 0 - 9, Rechen-, Satz- und andere Sonderzeichen).
analog
Darstellung von Informationen durch kontinuierliche Funktionen, z. B. elektrische Schwingungen (Darstellung von Sprache beim analogen Telefon), Zeigerstellung (Uhr mit Ziffernblatt). Gegensatz: digital
Animation
Bewegte Bilder in zwei- oder dreidimensionaler Darstellung.
Animiertes GIF (Animated GIF)
Ein Animiertes GIF ist eine Grafik im Web, die sich bewegt. Animated Gifs sind das einzige Animationsformat im Web, das ohne Zusatztechnologie (Plugin) dargestellt werden kann.
Anonymizer
Internet-Dienst, der es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen. Damit ist es Seitenbetreibern von Webseiten nicht mehr möglich, die über den Browser übermittelten Daten, wie z.B. IP-Adresse, zu ermitteln.
Anwender
Organisationseinheit, die Anwendersoftware zur Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzt, im Unterschied zum Benutzer, einer einzelnen Person.
Anwendersoftware (= Anwenderprogramme)
Programm zur Verarbeitung der Anwenderprobleme (im Gegensatz zur Systemsoftware = » Betriebssystem).
ANSI
Akronym von:American National Standards Institute
Amerikanische Einrichtung zur Einführung von Industriestandards
Anti-Viren Programm
Programm, das den Datenträger nach Viren durchsucht und sie entfernt bzw. verhindert, dass Viren auf den Datenträger gelangen. Sie erkennen jedoch nur bekannte Viren.
API (Application Program Interface)
Schnittstelle mit der man mit anderen Applikationen und Betriebssystemen (inkompatiblen Systemen) kommunizieren kann.
APC
Arbeitsplatzcomputer = » PC (Personal Computer), Kleinrechner für die Unterstützung eines Arbeitsplatzes, bestehend aus Zentraleinheit mit einem Mikroprozessor, Arbeitsspeicher, Diskettenlaufwerk und Festplatte als externem Speicher, Tastatur, Monitor, » Maus, zumeist ergänzt um einen Drucker; Gegensatz: Großrechner oder » Mehrplatzsystem mit » Datensichtgeräten (» Terminals) als Dialoggeräte.
API
Akronym von:Application Programming Interface
Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung
Applet
Ein in ein HTML Dokument eingebettetes Java Programm, das beim Anschauen einer Website in der Regel automatisch abläuft.
Application Sharing
Mehrere Nutzer können z.B. während einer Videokonferenz gleichzeitig auf einer Datei dieselbe Anwendung durchführen und so gemeinsam ein Dokument betrachten (joint viewing) oder bearbeiten (joint editing).
Arbeitsspeicher
Speicher in der » Zentraleinheit, auf den der » Prozessor unmittelbar zugreifen kann; aus » Mikrochips aufgebaut und deshalb sehr schnell, aber nicht permanent; alle Befehle und Daten müssen vor ihrer Verarbeitung in den Arbeitsspeicher übernommen werden.
ARPANET
Akronym von:Advanced Research Projects Agency Network
Forschungsnetzwerk der USA, aus dem das heutige Internet entstand
Array
Ein nach zwei oder mehr Richtungen geordneter und auswertbarer Bereich von Daten oder Speicherstellen (entspricht einer Matrix = Kreuztabelle).
IT-Glossar im Online-Verwaltungslexikon - © B. Krems - 2007-05-21
ASCII
Akronym von: American Standard Code for Information Interchange
7 bit Code zur Darstellung von 128 Zeichen (sowohl druckbare als auch nicht druckbare)
ASP
Application Service Provider - zu deutsch etwa Anwendungs-Dienstleister. ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung über das Internet oder ein privates Datennetz anbieten. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung gemietet. Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche auslagern.
Assembler
Maschinenorientierte Programmiersprache; Programme die in dieser Sprache geschrieben sind, müssen vor ihrer Ausführung in die Maschinensprache übersetzt werden durch ein eigenes "Übersetzungsprogramm" 2. das Übersetzungsprogramm, mit dem das in "Assembler" geschriebene Programm in die Maschinensprache übersetzt wird.
Asymmetrischer Schlüssel
Ein Schlüsselpaar pro Benutzer, das aus dem öffentlichen und dem privaten Schlüssel besteht. Es handelt sich dabei um Einwegschlüssel, d.h. der Schlüssel, der zur Verschlüsselung benutzt wurde, kann nicht zur Entschlüsselung benutzt werden.
ATM
Akronym von:Asynchronous Transfer Mode
Datenübertragungstechnik, bei der die Daten in Paketen mit fester Länge über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen werden
Attachment (Anhang)
Eine an eine Email angehängte Datei. Dabei handelt es sich häufig um Grafik- oder Textdateien.
Ausgabegerät
Teil der Peripherie zur Datenausgabe, z. B. Schnelldrucker, COM-Recorder. Ausgabegerät kann auch ein Magnet"speicher"gerät sein.
Authentifikation
Nachweis der Identität gegenüber dem Kommunikationspartner (auch Authenfizierung).
Authentisierung
Bestätigung der Idendität eines Benutzers.
Authentizität
Nachweis der Echtheit der Identität von Kommunikationspartnern und ihrer Informationen. Es muss beweisbar sein, dass Informationen wirklich von der angegebenen Quelle stammen und die Identität korrekt ist.
Autoresponder
deutsch: automatischer Beantworter. Bezeichnung für die Fähigkeit eines E-Mail Programms bei Eintreffen von Nachrichten automatisch eine vorformulierte Antwort zu senden.
Avatar
künstliche Person/Figur, Stellvertreter in Computerspielen und/oder im Internet, in virtuellen Welten/Planspielen, die menschliche Züge und Rollen annehmen, auch eine virtuelle Rolle für denjenigen übernehmen kann, der sie gestaltet hat oder steuert. Avatare sind also Elemente einer virtuellen Welt wie z. B. der virtuellen Parallelwelt "Second Life". Herleitung und weitere Bedeutungen in Wikipedia ...
AVI (Audio Video Interleave)
Ein Multimedia-Dateiformat, ähnlich QuickTime und MPEG, mit dem z.B. Videos unter Windows abgespielt werden können.
B
B2B
Business-to-Business, auf Geschäftsbeziehungen zwischen zwei oder mehreren Unternehmen ausgerichtet.
B2C
Business-to-Consumer, auf Geschäftsbeziehungen von Unternehmen mit Endverbrauchern ausgerichtet
Backdoor
Diese "Hintertüren", vor denen nach Virenattacken u.ä. häufig gewarnt wird, führen vom Internet in das System des Rechners: Der verfügt über eine große Zahl "Ports", über die der Rechner über das Internet kommunizieren kann. Diese Ports sind normalerweise bestimmten Aufgaben zugewiesen. Gelingt es einem Eindringling z.B. mittels eines "Trojaners", einen oder mehrere dieser Ports zu öffnen und den Zugang dazu zu kontrollieren, spricht man von einer "Backdoor" - oder zwar einer offenen. Solche Hintertüren gehören zu den gängigsten und auch gefährlichsten Sicherheitsproblemen im Internet. Backdoors werden nicht nur dazu benutzt, einen über sie "geöffneten" Rechner auszuspionieren, sonder auch, um den Rechner z.B. für Denial-of-Service-Attacken oder für den Spam-Versand zu missbrauchen.
Base64
Definition:Character Encoding
Kodierung im MIME-Standard, um Binärdaten (RFC 1421) in ASCII umzuwandeln. Dabei werden lediglich die 64 Zeichen A-Z, a-z, 0-9 und +/- benutzt.
BASIC
(Beginners All Purpose Symbolic Instruction Code) ist eine einfach zu erlernende » Programmiersprache.
Baud
Definition:Einheit für die Schrittgeschwindigkeit oder Symbolrate in der Nachrichtentechnik
abgekürzt Bd;Anzahl der Symbole, die pro Sekunde übertragen werden
BCC
Akronym von:Blind Carbon Copy
Blindkopie; ermöglicht es, eine Kopie der E-Mail zu schicken, ohne dass es für den Empfänger sichtbar ist
BCD
Akronym von:Binary Coded Decimal
Ein Verfahren zur Kodierung von Dezimalstellen in Form von vierstelligen Binärzahlen
BCDIC
(Extended Binary Coded Decimal Interchange »Code). Binärcode für die Verschlüsselung von Zeichen.
Bedienerführung
Bestandteil eines Programms, das den Bediener (Benutzer) anweist, Eingaben vorzunehmen oder Befehle zu geben; durch diese Bedienerführung entfällt das Auswendiglernen der Befehle (Menü).
Bedienungsoberfläche = Benutzungsoberfläche
Gesamtheit aller Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten eines IT-Systems oder Teilsystems, die dem Bediener zugänglich sind. Sie kann überwiegend hardwaremäßig (z. B. mit vielen Tasten) oder vorzugsweise softwaremäßig (z. B. mit wenigen Bedienungstasten, dafür aber mit Befehlen und einer Bildschirmanzeige) gestaltet sein. (Oft: Bediener-/ Benutzeroberfläche genannt)
Benutzer
Eine Person, die Anwendersoftware zur Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzt, im Unterschied zum Anwender = einer Organisationseinheit.
Betriebssystem = Systemsoftware
Die Programme eines Rechensystems, die die Grundlage der Funktionsfähigkeit bilden und insbesondere die Abwicklung von Programmen steuern; muss auf die verwendete Hardware, insbesondere den Befehlsvorrat des Prozessors, zugeschnitten sein; umfasst Steuer-, Übersetzungs- und Dienstprogramme.
BGP
Akronym von:Border Gateway Protocol
Ein Protokoll, das Router untereinander nutzen, um die Verfügbarkeit von Verbindungen zwischen den Netzen autonomer Systeme mitzuteilen
BIE
Akronym von:Base Station Interface Equipment
Billing
Definition:Geschäftsprozess
Prozess zur Fakturierung in der Telekommunikation
BIOS
Akronym von:Basic Input Output System
Programm, das in einem nichtflüchtigen Speicher (ROM) eines Computers gebrannt ist und es ihm ermöglicht, die zum Starten notwendige Hardware zu finden.
Bit
Abkürzung von:Binary Digit
Kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten kann
Bit/s
Bit pro Sekunde: Maßeinheit für die Datenübertragung
Blockalgorithmus
Definition:Blockverschlüsselungsalgorithmus
Der Klartext wird in Portionen von beispielsweise 128 Bit verschlüsselt und ergibt einen Geheimtext gleicher Länge. Blockalgorithmen können auch als Stromchiffren genutzt werden, was etwa bei Echtzeit-Datenübertragungen oder auch der Chiffrierung kurzer Datenpakete wichtig ist. Beispiel: DES, AES, RC5, Blowfish. Bei UMTS wird der Blockalgorithmus KASUMI als Stromchiffre eingesetzt. Fast alle Blockalgorithmen sind Produktalgorithmen.
Blowfish
Definition:Verschlüsselungsalgorithmus
Bookmark
Englisch für "Lesezeichen". In Bookmarks speichert der Benutzer in seinem Browser die Adressen von Internet-Seiten - besuchte Seiten lassen sich so schnell und benutzerfreundlich wiederfinden.
Browser
Programm für die Nutzung des Internet, insbesondere für das Aufsuchen von Adressen, die Darstellung der Informationen auf dem Bildschirm, usw. Interpretiert auch die Sprache, in der Internet-Seiten gestaltet worden sind (» HTML). Die dafür entwickelte Bedienungsoberfläche wird zunehmend auch in andere Programme, z. B. für die Textverarbeitung, integriert.
BSC
Akronym von:Base Station Controller
Ein Netzelement, welches die Funkverbindungen im digitalen GSM- Mobilfunknetz überwacht
BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Website des BSI: http://www.bsi.bund.de)
BSS
Akronym von:Base Station Subsystem
Das System der Basisstationeneinrichtungen, das von der Mobilvermittlungsstelle (MSC) durch eine einzige Schnittstelle gesteuert wird; das Gebiet eines BSS umfaßt viele Zellen und Basisstationen.
BTS
Akronym von:Base Transceiver Station
Funknetze werden in Zellen eingeteilt. Jeder Zelle ist eine Funkstation zugeordnet. Sie ist die Sende- Empfangsstation für den gesamten Funkverkehr innerhalb einer Gebietszelle und leitet Gespräche über Richtfunk oder Leitungen an den Base Station Controller weiter.
Bürokommunikationssystem
Ein IT-System, das die Unterstützung der üblichen Bürofunktionen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Terminplanung, elektronische Kommunikation) und ggf. zusätzliche Programmleistungen in einem integrierten Gesamtsystem zur Verfügung stellt. Die Integration ermöglicht wichtige Synergieeffekte (z. B. Übertragung von Daten in alle Programme, dadurch Vermeidung sog. "Medienbrüche", d. h. mehrfacher Datenerfassung, schnelle Abstimmung durch jederzeit verfügbare Termininformationen, usw.).
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten.
Byte
Definition:Dateneinheit
1 Byte besteht aus 8 Bit, 1024 Byte sind ein Kilobyte, 1024 Kilobyte (KB) sind ein Megabyte (MB).
C
CA
Akronym von: Certification Authority
Organisation zur Erzeugung, Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zertifikaten. Sie fungiert als vertrauenswürdige Instanz (TTP). Auf Antrag des Zertifikatnehmers sowie nach Prüfung der Eindeutigkeit generiert die CA einen Schlüssel
CAPI
Akronym von: Common ISDN API
Common ISDN API. Schnittstelle für den einheitlichen Zugriff auf ISDN-Karten, www.capi.org
Cardbus
Definition: Steckkarten-System für Notebooks
32-Bit-Version der PC-Card-Technik. Diese wurde 1995 standardisiert und ermöglicht Datendurchsätze bis zu 132 Mbps bei 33 MHz Bustakt.
Carrier
Definition: Mobilfunk- / Festnetzbetreiber
branchenbezogener Sammelbegriff für Unternehmen, die mit dem Transport von Waren, Personen oder Daten befasst sind
Catalyst
Definition: ein freies MVC- Framework
Das Framework ist in Perl entwickelt und dient zur schnellen Erstellung von Webanwendungen. Es lehnt sich an ähnliche Frameworks wie Ruby on Rail oder Spring an
CBT
Computer Based Training: Lernen mit Computer-Lernprogramm (WBT: über das "Web" = Internet)
CCITT
Akronym von:Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique
CDMA
Akronym von:Code Division Multiplex Access
Beim Codemultiplexverfahren werden Daten gleichzeitig auf einem gemeinsamen Frequenzbereich übertragen. Bei CDMA wird ein Datenbit in eine dem Sender zugewiesene Bitfolge (Spreizcode) übersetzt. Die Signale unterschiedlicher Sender, die auf der gleichen Frequenz ausstrahlen, unterscheiden sich im Spreizcode
CDR
Akronym von: Call Detail Record
Kommunikationsdatensatz; Aufzählung der Kenndaten eines Gesprächs, die für das Abrechnungssystem im Telekommunikationsbereich (Telefonrechnung) benötigt werden, z.B. Zielrufnummer, Uhrzeit, Dauer etc.
CDR File
Akronym von:Call Detail Record File
Eine formatierte Datei, die als Eingangsinformation für den liefernden Computer dient.
CEPT
Akronym von:Conférence Européene de Postes et Télécommunications
CGI
Akronym von:Common Gateway Interface
Bezeichnet eine Standardschnittstelle zwischen HTTP-Server und externen Programmen
Chip
Bauteil in hochintegrierter Schaltungstechnik, Grundlage der modernen Computertechnologie; Mikrochip.
CIM
computer-integrated manufacturing: Fertigungsorganisation, bei der die gesamte Produktion durch integrierte Informationssysteme gesteuert wird.
CLI
Akronym von:Command Line Interface
Bedienung eines Computers mittels einer Befehlszeile
Client
vereinfacht ein Computer, der vom Benutzer verwendet wird, im Gegensatz zum Server. Von engl. client = Kunde, Klient. Genauer: Ein Rechner, ein Programm oder ein Prozess (Aktion bei Nutzung eines Programms), das im Rahmen eines Rechnerverbundes Daten, Geräte (z. B. Drucker) oder Dienstleistungen nutzt. »Client-Server-Konzept, Server
Client-Server-Konzept, -Architektur
Konzept für die Gestaltung von vernetzten IT-Systemen unter Verzicht auf eine hierarchische Ordnung; die Zusammenarbeit innerhalb des Systems geschieht quasi durch Dienstleistungen von Komponenten: Kunden (Clients) fragen nach Daten oder Verarbeitungs- oder Kommunikationsleistungen, Lieferanten (Server) erbringen sie.
Cluster (Computer)
Definition: Computerverbund
Verbund von Computern zur Steigerung der Rechenleistung oder Ausfallsicherheit
Cluster (Festplatte)
Definition:Verbund von Datenträgerblöcken
Fasst die Blöcke eines Datenträgers logisch zusammen
COBOL
(Common Business Oriented Language) ist eine » Programmiersprache, die hauptsächlich für betriebswirtschaftliche Anwendungen gedacht ist.
Code
Vorschrift zur Verschlüsselung von Informationen, insbesondere von Daten (nach DIN: eine Vorschrift für die eindeutige Zuordnung (Codierung) der Zeichen eines Zeichenvorrats zu denjenigen eines anderen Zeichenvorrats), z. B. ASCII, ISO Latin-1, Unicode.
Codec
Definition: Kunstwort aus Coder-Decoder
Software oder Hardware zum Wandeln zwischen analogen und digitalen Daten.
COM
Computer Output on Microfilm; ergibt z. B. » Mikrofiche (Mikrofilm-Karten).
Compiler
Übersetzungsprogramm als Teil des Betriebssystems; übersetzt ein in einer » problemorientierten Programmiersprache geschriebenes » Anwenderprogramm in die » Maschinensprache (» Objekt-, » Quellprogramm).
Computerdiktat
Verwendung eines Spracherkennungssystems zur Erzeugung von Text als Alternative zum Phonodiktat oder zur eigenen Eingabe über die Tastatur mit Hilfe eines Textprogramms.
Computersprache
Systematischer Befehlsvorrat einschließlich der Regeln für die Verknüpfung von Befehlswörtern und Daten zur Steuerung des Computers. >> Maschinensprache, >> Programmiersprache
Content Management
Management der Inhalte von medialen Angeboten mit dem Ziel, dass diese für die Nutzer / Kunden relevant und nutzbringend sind, insbesondere Management der Beschaffung und Pflege der Inhalte von Informationssystemen
CORBA
Akronym von: Common Object Request Broker Architecture
Eine Spezifikation der Object Management Group, die die Standardschnittstelle zwischen OMG konformen Programmen defininiert.
COM-Recorder
Gerät zur Ausgabe von Daten auf Mikrofilm.
CPU
Akronym von:Central Processing Unit
Zentraler Prozessor eines Computers, bestehend aus Leit- und Rechenwerk, der den gesamten Rechner überwacht und steuert
CRM
Definition: Kundenbeziehungsmanagement
CSD
Akronym von: Circuit Switched Data
Datenübertragungsdienst in GSM- Netzen; die Art der Verbindung ist mit einem einfachen Telefongespräch vergleichbar. Der Dienst arbeitet mit einem Nutzdatendurchsatz von 9,6 kbit/s
CSMA
Akronym von:Carrier Sense Multiple Access
Wahlfreie Zugangsstrategie für Bussysteme und Radionetze; eine sendebereite Station hört das Medium ab und sendet nur bei freiem Kanal.
CSMA, 1-persistent
Definition: Carrier Sense Multiple Access-Verfahren
CSMA-Verfahren, bei dem eine Station auf ihrem Übertragungswunsch beharrt.
CSMA, non-persistent
Definition:Carrier Sense Multiple Access-Verfahren
CSMA-Verfahren, bei dem ein Übertragungswunsch für eine zufällig gewählte Zeitspanne zurückgestellt und danach wiederholt wird.
CSMA, p-persistent
Definition:Carrier Sense Multiple Access-Verfahren
CSMA-Verfahren, bei dem eine Station mit der Wahrscheinlichkeit p mit der Übertragung beginnt; mit der Wahrscheinlichkeit 1-p wartet sie die nächste Zeitscheibe ab und wiederholt den Vorgang.
Cursor
"Einfügemarke", Stelle auf dem Bildschirm, an der Eingaben gemacht werden können (durch blinkendes Zeichen markiert).
CWT
Akronym von:Continous Wavelet Transform
Die CWT ist eine kontinuierliche Signaltransformation, die die Nachteile, mit denen die klassischen Verfahren der Signalanalyse (Fourier- und gefensterte Fourier- Transformation) behaftet sind, vermeidet.
Bei der Wavelet- Transformation wird eine größere Flexibilität dadurch erreicht, dass die zu analysierenden Signale nach "fast" beliebig wählbaren Funktionen, den so genannten Wavelets, entwickelt werden, die sowohl gestaucht als auch verschoben werden können. Wavelets sind sowohl im Zeitbereich als auch im Frequenzbereich lokalisiert und lassen sich als Impulsantworten allgemeiner Bandpasssysteme auffassen
D
DARPA
Akronym von: Defense ARPA
Defense ARPA, neuer Name der ARPA
DAT
Akronym von:Digital Audio Tape
Datei
allgemein: eine Zusammenfassung von gespeicherten Zeichen, die das Betriebssystem als eine Einheit unter einem Dateinamen verwaltet; eine Datei kann dementsprechend enthalten: Texte oder andere verarbeitbare Daten, Programme, Programmteile, Befehlsfolgen (Batchdateien) usw.; im Zusammenhang mit Datenbanken: Gesamtheit aller »Datensätze mit demselben Namen die für Verarbeitungen gemeinsam verwaltet werden.
Dateldienst
Fernmeldedienst der Deutschen Telekom im Bereich der Datenübertragung. Das Kunstwort Datel ist aus dem Englischen abgeleitet (Data Telegraph); es ist international üblich und bezeichnet die Verwendung von Fernmeldewegen für die Datenübertragung.
Daten
Informationen, die für die maschinellen Verarbeitung bestimmt sind oder das Ergebnis maschineller Verarbeitung darstellen, z. B. die in Datenerfassungsbelegen enthaltenen Informationen (für Zwecke der Gehaltsberechnung, Stromabrechnung usw.). Sie bestehen aus Zeichen, die nach festgelegten Regeln verwendet werden.
Datenbank
Eine strukturierte Sammlung von Daten mit dem Ziel, eine effiziente Speicherung, Suche und Auswertung (einschließlich der Verknüpfung mehrerer Merkmale) zu ermöglichen. Klassisch gliedert sie sich in mehrere Dateien in der Struktur von Tabellen, die durch ein Datenbankprogramm erzeugt, mit Daten gefüllt und genutzt werden können, einschließlich automatisierter Auswertungen (Reports / Berichte). Für kleinere Anwendungen kann auch ein Kalkulationsprogramm wie Excel verwendet werden, komplexere Anwendungen z. B. mit Access. Umfangreichere Programmsysteme müssen durch IT-Spezialisten bereit gestellt werden.
Datenerfassung
Überführung von Daten in maschinenlesbare Form, bei off-line-Datenerfassung in einem zusätzlichen Arbeitsgang vor Eingabe und Verarbeitung, bei on-line-Datenerfassung fällt die D. mit der Eingabe zusammen, wie typischerweise bei der »Dialogverarbeitung. Zusätzlich wird unterschieden zwischen zentraler D. (an einer Stelle zentralisiert; die D. erfolgt nicht an der Stelle, wo die Daten entstehen oder für die Verwaltung erstmals verfügbar sind, sondern z. B. im Rechenzentrum) und dezentraler D.: Erfassung der Daten am Ort der Entstehung bzw. erstmaligen Verfügbarkeit, z. B. durch den Sachbearbeiter bei »Dialogverarbeitung.
Datenfernverarbeitung
IT-Nutzung, bei der eine Fernübertragung von »Daten und/oder »Programmen erfolgt.
Datenflussplan (DFP)
Stellt graphisch den Fluss der Daten durch ein Informationssystem dar. Besteht im wesentlichen aus Sinnbildern für »Datenträger, für das Bearbeiten und dem Sinnbild "Flusslinie".
Datensatz
Zusammenfassung mehrerer Datenfelder unter einem gemeinsamen Ordnungsbegriff (logischer Satz), z. B. alle Daten einer Person in einer Personaldatenbank.
Datenschutz
Schutz von personenbezogenen Daten vor Missbrauch bei ihrer Speicherung, Übermittlung, Veränderung und Löschung (vgl. »Bundesdatenschutzgesetz).
Datenstation
Definition: Bestehend nach DIN 44302 aus DCE und DTE
Mindestens zwei Datenstationen bilden durch einen Übertragsweg, d. h. durch allgemeine Kommunikationseinrichtungen, ein Datenübertragungssystem
Datensichtgerät
»Dialoggerät ohne eigene Verarbeitungskapazität ("nicht-intelligent") zum Anschluss an einen Zentralrechner, bestehend aus Tastatur, Bildschirm, Steuereinheit mit Pufferspeicher und evtl. Lichtgriffel oder sonstige Zusatzgeräte; die Funktion eines Datensichtgerätes wird heute oft von einem »APC übernommen und ermöglicht dann die Inanspruchnahme des Zentralrechners und lokale Verarbeitung (Weiterverarbeitung der vom Zentralrechner abgerufenen Informationen.
Datenträger
Ein Mittel, auf dem Daten aufbewahrt werden können. Beispiele sind »Disketten, »Lochkarten, »Magnetbänder, Papier für Druckausgabe.
Datenträgeraustausch
körperlicher Transport von maschinell lesbaren Datenaufzeichnungen, z. B. von »Disketten, »Magnetbändern.
Datenverarbeitungssystem
frühere Bezeichnung für IT-System; Computer, DV-Anlage, Datenverarbeitungsanlage, DV-System, Rechenanlage, Rechensystem, Rechner: alle diese Worte bezeichnen eine heute ausschließlich elektronisch arbeitende Einheit, die mittels gespeicherter Programme automatisch Daten verarbeiten, also mathematische, umformende, übertragende und speichernde Operationen durchführen kann.
DB
Akronym von: Database
Datenbanksystem; elektronische Datenverwaltung mit der Aufgabe, große Datenmengen für viele Anwender und Programme effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und zu verwalten
DCE
Data Communication Equipment
Eine Datenübertragungseinrichtung DÜE; sie besteht aus einem Signalumsetzer und einer Anschalteinheit sowie gegebenenfalls einer Fehlerüberwachungseinheit und einer Synchronisiereinheit. Sie ist neben der Datenendeinrichtung (DTE) ein Teil jeder Datenstation
DDS
Akronym von:Digital Data Storage
Magnetbänder zum speichern von Daten
DE-NIC
Definition: Network Information Center
Organisation in Deutschland zur nationalen IP-Adreßverwaltung
DES
Akronym von:Data Encryption Standard
Der Data Encryption Standard (Abkürzung: DES) ist ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus. Der DES-Algorithmus wurde als offizieller Standard für die US-Regierung im Jahr 1976 bestätigt und wird seither international vielfach eingesetzt. Die Schlüssellänge kann durch Mehrfachanwendung von DES vergrößert werden. Als Triple-DES, auch als TDES, bzw. 3DES bezeichnet, wird der DES weiterhin am häufigsten eingesetzt.
Dialoggerät
Teil der »Peripherie, mit dem »Dialogverarbeitung möglich ist (z. B. ein »Datensichtgerät, heute vor allem der »PC).
Dialogverarbeitung
Die heute übliche Form der Nutzung eines IT-Systems, bei der während der Verarbeitung eine Kommunikation ("Dialog") zwischen dem Rechner und dem Menschen stattfindet, z. B. Eingabe über Tastatur, Anzeige der Antwort auf dem Bildschirm; heute auch sprachgesteuert möglich über Telefon; Gegensatz: »Stapelverarbeitung
digital
aus Zeichen bestehend (Gegensatz: »analog); zumeist: unter Verwendung von »Bits: binären Zeichen, die nur zwei Bedeutungen ausdrücken können: 0/1 oder ja/nein.
Diskette (= Floppy Disk)
Datenträger, kleine auswechselbare, wiederverwendbare, flexible »Magnetplatte.
DNS
Akronym von:Domain Name Server
Das DNS ist eine der wichtigsten Dienste im Internet. Es ist eine hierarchische Datenbank mit der Hauptaufgabe, Internetadressen in die zugehörige IP-Adresse umzusetzen.
Domain Controller
Definition:Domäne Windows; Struktur zur Verwaltung lokaler Netze
Ein Begriff von Microsoft Windows; ein Server, der der zentralen Authentifizierung von Computern und deren Benutzern in einem Rechenwerk dient
Domäne
Definition:Zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen Namensraums im Internet
Zusammengehörende Computer, die über eine spezielle Adresse erreichbar sind; die Struktur dieser Adressen erkennt man an der baumstrukturierten Namenshierarchie
Domain
Ein definierter Bereich des Internets, der für die Adressierung verwendet werden kann, z. B. de als Domain für deutsche Adressen (andere Domains, vor allem gebräuchlich in den USA: com für Firmen, org für nichtkommerzielle Organisationen, gov für öffentliche Einrichtungen)
Downsizing
Übertragung bestehender IT-Anwendungen auf kleinere Rechnersysteme, zumeist vom Großrechner auf Mehrplatzsysteme oder PC-Netzwerke
DQDB
Akronym von: Distributed Queue Dual Bus
Lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Entfernungen bis zu 50 km.
DRAM
Akronym von: Dynamic Random Access Memory
Elektronischer Speicherbaustein mit flüchtigem Speicher; der Zugriff auf den Speicherinhalt kann wahlfrei lesend oder schreibend geschehen
DTE
Akronym von:Data Terminal Equipment
Eine Datenendeinrichtung; ein Gerät, welches die Daten sendet und empfängt. Sie ist neben der Datenübertragungseinrichtung (DCE) ein Teil jeder Datenstation
Duplex
Definition:Richtungsabhängigkeit von Kommunikationstechniken
Mit Duplex (Vollduplex), Halbduplex oder Simplex bezeichnet man in der Kommunikationstechnologie die Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen. Simplex (SX) ist der gerichtete Betrieb. Das bedeutet ein Informationstransfer findet nur in eine festgelegte Richtung statt (nur Senden oder Empfangen von Nachrichten), z.B. Radio, Fernsehen oder Pager. Halbduplex (HX), auch Semiduplex genannt bedeutet wechselseitiger Betrieb. Hierbei können Informationen in beide Richtungen fließen, allerdings nicht gleichzeitig, z.B. Amateurfunk. Vollduplex (DX, manchmal auch FDX) ist der gleichzeitige Betrieb. Es lässt die Übertragung der Informationen in beide Richtungen zu gleicher Zeit zu, z.B. Telefonie.
Duplexbetrieb
Definition:Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen
Betriebsweise zwischen zwei Rechnern, bei der die Datenübertragung in beiden Richtungen erfolgen kann; Gegenteil von Simplexbetrieb
DV
Abkürzung des Begriffs Datenverarbeitung. Verwendet werden auch die Abkürzungen ADV = automatisierte Datenverarbeitung und EDV = elektronische Datenverarbeitung; heute als »IT bezeichnet.
DVD
Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc - die DVD ist das Lieblingskind der Unterhaltungselektronik-Branche und hat nach nur sechs Jahren die klassische Videokassette im Handel längst überrundet. Sie sieht aus wie eine CD, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität von bis zu 17 Gigabyte. Erreicht wird dies mit der Verkleinerung der Spurweite und einem empfindlicheren Lesegerät.
DWT
Akronym von:Discrete Wavelet Transform
Diskrete Wavelet-Transformation: In der Praxis wird eine diskrete Wavelet-Transformation in Form eines schnellen diskreten Algorithmus, der so genannten Fast Wavelet Transform, durchgeführt.
E
EDI
Electronic Data Interchange: Elektronischer Austausch strukturierter Daten zwischen mehreren Computern bzw. Anwendungssystemen mit dem Ziel weitgehender Automatisierung.
EDIFACT
Electronic Data Interchange for Adminstration, Commerce and Transport: Norm (und Industriestandard) für den strukturierter Daten strukturierter Daten zwischen unterschiedlichen Rechnern mit dem Ziel weitgehender Automatisierung.
EEPROM
Akronym von: Electronically Erasable Programmable Read-Only-Memory
Ein nichtflüchtiger, elektronischer Speicherbaustein; der Zugriff auf den Speicherinhalt kann im Normalbetrieb nur lesend erfolgen. Dieser Baustein kann allerdings auch elektrisch gelöscht und neu programmiert werden
Einer-für-alle-Prinzip
Prinzip in der Bundesverwaltung, dass IT-Systeme und/oder Programme für typische Anwendungen ressortübergreifend und "nur einmal" entwickelt, dann aber in allen Ressorts verwendet werden können.
Eingabegerät
Teil der »Peripherie zur Eingabe von »Programmen und »Daten z. B. Lochkarten-, Lochstreifen-, Markierungsbeleg-, Klarschriftbelegleser.
E-Mail (auch "Mail" oder "mail"; Schreibweise lt. Duden)
Elektronische Nachricht, die in Netzen übermittelt und auf Servern bereitgestellt wird. Voraussetzung ist die Zuweisung eines elektronischen Postfaches (E-Mail-Adresse)
EPOS
Elektronisches Personal-, Organisations- und Stellenverwaltungssystem der Bundesverwaltung, das nach dem Einer-für-alle-Prinzip entwickelt worden ist.
ERP
Akronym von:Enterprise Resource Planning
Enterprise Resource Planning (ERP, auf Deutsch in etwa "Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen") bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.
Ethernet
Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen Netzwerken (Lans) regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.
ETSI
Akronym von:European Telecommunications Standards Institute
Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen; das Ziel des Instituts ist es, europaweit einheitliche Standards im Telekommunikationsbereich zu schaffen.
Extranet
Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, beispielsweise zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man Intranet.
F
FDDI
Akronym von:Fiber Distributed Data Interface
ANSI-Normierungsvorschlag für einen Hochgeschwindigkeitstokenring von Entfernungen bis zu 200 km.
Feld
Zusammenfassung von Zeichen zu einer Bedeutungseinheit innerhalb eines »Datensatzes, z. B. Feld "Name" innerhalb einer Personaldatei.
FIFO
Akronym von:First In First Out
Pufferprinzip, bei dem die zuerst hineingeschriebenen Daten auch zuerst wieder ausgelesen werden
file (engl.) »Datei
Fileserver »Server
Firewall
Definition: Sicherheits-Software
Ein System aus Soft- und Hardware, das den Zugriff zwischen verschiedenen Computernetzen beschränkt, um ein Sicherheitskonzept umzusetzen.
Firewire
Ein von Apple entwickelter Übertragungsstandard, der Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 400 Millionen Bits pro Sekunde übermittelt. Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit. Andere Unternehmen vertreiben den Standard auch unter dem Namen i.link oder dem Kürzel IEEE 1394. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden. Die jüngsten G4-PowerBook von Apple mit Firewire 800 nutzen inzwischen den Standard IEEE 1394b, mit dem die Geschwindigkeit der Übertragung noch einmal verdoppelt wurde.
Firmware
"fest eingebaute" (engl. = firm) Programme, die in permanenten Speicherelement der Zentraleinheit (ROM oder EPROM) enthalten sind.
Flash Memory
Definition: persistenter, digitaler Speicherchip
Nichtflüchtiger Speicher, der elektrisch gelöscht und wieder programmiert werden kann
Flussdiagramm
graphische Darstellung logischer Ablaufzusammenhänge bei technikgestützter Informationsverarbeitung oder anderer Abläufe ohne IT, entspricht für den Bereich der IT dem Programmablaufplan (PAP), der in der IT aber weitgehend überholt ist, weil er strukturiertes Programmieren nicht unterstützt.
FORTRAN
Abkürzung für "FORmular TRANslation", höhere »Programmiersprache, die im technisch-wissenschaftlichen Bereich verbreitet ist.
FPGA
Definition: programmierbarer, integrierter Schaltkreis
Ein FPGA ist ein programmierbarer integrierter Schaltkreis (IC). Die englische Abkürzung steht für Field Programmable Gate Array und kann als "vor Ort modifizierbarer Logikbaustein" übersetzt werden. In FPGAs können durch spezifische Konfiguration interner Strukturen die verschiedenartigsten Schaltungen gebildet werden. Diese reichen von geringer Komplexität, wie z.B. einfacher Synchronzähler, bis zu hochkomplexen Schaltungen, wie Mikroprozessoren.
Frame Relay
Definition:Paketvermittlung
Paketvermittlung mit eingeschränktem bitorientiertem Sicherungsprotokoll
Framework
Definition:Logisches Grundgerüst der Softwareentwicklung
Bestimmt die Softwarearchitektur der Anwendung in der objektorientierten Softwareentwicklung
Freeware »Public Domain
FTAM
Akronym von:File Transfer and Access Management
Ein standardisiertes Datenkommunikationsprotokoll für den Filetransfer mit einem erheblich größeren Funktionsumfang als rudimentäre Dateitransferprotokolle.
FTP
Akronym von:File Transfer Protocol
Eine IP-Protokoll-Anwendung zur Übertragung von Dateien zwischen Computern.
Full duplex
Definition:Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen
Fähigkeit, gleichzeitig in beide Richtungen übertragen zu können.
G
G.711
Definition:Standard für die Übetragung von Audiodaten
ITU-Standard für die Übertragung von Audiodaten, ISDN-Qualität bei 64 Kbps.
G.723.1
Definition:Standard für die Übertragung von Audiodaten
ITU-Standard für die Übertragung von Audiodaten, "hinreichend gute Qualität" bei 5,3-6,3
Kbps.
G.728
Definition:Standard für die Übertragung von Audiodaten
ITU-Standard für die Übertragung von Audiodaten, Qualität ungefähr wie G.711 bei 16 Kbps.
G.729
Definition:Standard für die Übertragung von Audiodaten
ITU-Standard für die Übertragung von Audiodaten, bessere Sprachqualität als G.723.1 bei 8 Kbps.
Gateway
Definition: Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Netzwerksystemen
Verknüpfungsrechner zwischen zwei Kommunikationsnetzen; je nach Protokollschicht, die unterstützt wird, unterscheidet man zwischen Repeater, Brücken, Router und Protokollkonverter.
Gbit/s
Abkürzung von:Gigabit pro Sekunde
Die Datenübertragungsrate bezeichnet die digitale Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über einen Übertragungskanal übertragen wird. Die Datenübertragungsrate wird gemessen durch das Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit (Durchsatz von Daten). Die kleinste Dateneinheit ist das Bit, weshalb sie häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (bit/s oder englisch bps) angegeben wird. Vielfache dieser Einheit können mit Einheitenvorsätzen gebildet werden, beispielsweise steht 1 kbit/s für 1000 bit/s.
GGSN
Akronym von:Gateway GPRS Support Node
Der GGSN ist für den Übergang vom GPRS-Netz in ein Public Data Network zuständig
Gi-Schnittstelle
Definition: Schnittstelle in GPRS-Infrastrukturen zwischen einem GGSN, der als Router fungiert und einem externen IP-Netz (z.B. Internet).
GIF
Akronym von:Graphics Interchange Format
Format zum Austausch von Graphikdaten.
Gn-Schnittstelle
Definition: Schnittstelle zwischen einem GGSN und einem SGSN in einem GPRS-Mobilfunknetz.
GNU
Das Gnu mag eine afrikanische Antilope sein, die an einen halb verhungerten Büffel erinnert, doch in der IT-Welt interessiert das niemanden: Da steht GNU kurz für "GNU Project". Das Kürzel geht auf die Bezeichnung "GNU's Not Unix!" zurück und beschreibt damit das Ziel des Projektes: Ein vollständig Unix-kompatibles Betriebssystem zu schaffen, das aber nicht Unix sein sollte.
Zahlreiche Freiwillige in aller Welt arbeiteten von 1984 bis 1991 an dem Projekt, das kurz davor stand, betriebsfähig zu sein, als es durch Linus Torvalds Linux faktisch überholt wurde. Torvalds stellte Linux unter die GNU Public Licence, Linux wurde daraufhin von der GNU-Gemeinde adoptiert und weiterentwickelt: 1992 führten die Programmierer das GNU-Betriebssystem mit Linux zusammen. Erst dadurch entstand das heute vielen nur als "Linux" bekannte, konkurrenzfähige Betriebssystem.
Heute ist das GNU-Projekt in eine ganze Reihe von Software-Entwicklungen involviert. Der "GNU Public Licence", salopp auch "Copyleft" genannt, liegt der Gedanke zugrunde, Software frei nutzen, kopieren, verändern und verbreiten zu dürfen und das durch die Lizenz auch für künftige Versionen einschränkungsfrei zu gewährleisten.
GnuPG
Akronym von:GNU Privacy Guard
Ein freies Programm zum Verschlüsseln und Signieren von Dateien (hybrides Schlüsselverfahren).
GPRS
Akronym von:General Packet Radio Services
Allgemeiner paketorientierter Funkdienst; GPRS ist ein paketorientierter Datenübertragungsdienst, der als Ergänzung zum GSM Mobilfunkstandard entwickelt wurde.
GPS
Akronym von:Global Positioning System
Ein Global Positioning System, (deutsch: Globales Positionsbestimmungssystem) (GPS) ist jedes weltweite, satellitengestützte Navigationssystem. Der Begriff GPS wird aber im allgemeinen Sprachgebrauch speziell für das NAVSTAR-GPS des US-Verteidigungsministeriums verwendet, das Ende der 1980er-Jahre zur weltweiten Positionsbestimmung und Zeitmessung entwickelt wurde.
Großrechner
("Mainframe"), leistungsstarkes IT-System für sehr anspruchsvolle Verarbeitungen (z. B. im Bereich der Forschung) oder die Verwaltung sehr großer Datenbestände (z. B. große Auskunftssysteme), oft auch für den Anschluss zahlreicher »Dialoggeräte, über die die Leistungen im Teilhaberbetrieb (z. B. Platzbuchung) oder im Teilnehmerbetrieb (viele Teilnehmer nutzen den Großrechner unabhängig voneinander) in Anspruch genommen werden können.
GSM
Akronym von:Global System for Mobile Communications
Weltweit verwendeter digitaler Mobilfunkstandard, der Anfang der 80er Jahre in Europa von einer Arbeitsgruppe der CEPT entwickelt wurde.
GSN
Akronym von:GPRS Support Nodes
GSNs sind entweder SGSNs oder GGSNs.
Grid
Netz, Gitter - eine Art Netzwerk-Rechner. Zur Bearbeitung von rechenintensiven Aufgaben etwa in der Klimaforschung werden viele einzelne Rechner zu einem Grid verbunden. Anders als bei herkömmlichen Netzwerken oder Supercomputern wird die ungenutzte Rechenzeit von allen Computern zur Lösung von gemeinsamen Aufgaben verwendet. Populäres Beispiel ist das SETI@Home-Projekt (Search for Extraterrestrial Intelligence), bei dem sich jeder Internet-Nutzer an der Suche nach außerirdischem Leben beteiligen kann. Mit Hilfe einer Software stellt er die von ihm nicht genutzte Rechenkapazität seines PCs dem Projekt zur Verfügung.
GUI
Akronym von:Graphical User Interface
Graphische Benutzeroberfläche zur Bedienung eines Computers.
H
H.323
Definition: Standard für die Übertragung von Multimediadaten
ITU-Standard für die Übertragung von Multimediadaten im LAN.
Handheld-PC
Auch PDA (Persönlicher Digitaler Assistent) oder Palm (Handflächen-PC) genannt. Die Computer im Westentaschenformat verfügen anders als die üblichen Organizer über PC-Funktionen wie Büroprogramme und sind Internet-fähig.
Half duplex (Halbduplex)
Definition: Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen
Betriebsweise zwischen zwei Rechnern, bei der die Datenübertragung abwechselnd in beiden Richtungen durchgeführt werden kann
Hardware
Die physischen Bestandteile eines Computers (Geräteausstattung) im Unterschied zur Software (auch: zur Orgware, Paperware).
HDLC
Akronym von: High Level Data Link Control Procedure
International genormtes bitorientiertes Sicherungsprotokoll
HDTV
"High Definition Television", etwa: "hochauflösendes Fernsehen". Gemeint sind verschiedene Fernsehnormen, die sich gegenüber herkömmlichen Fernsehen durch eine deutlich verbesserte Bildqualität auszeichnen. Diese erreicht HDTV durch eine erhöhte Bildzeilenzahl und Bildwechselrate ("Bildfrequenz"), oft verbunden mit attraktiven neuen Bildformaten ("Breitwand", 16:9).
HEX
Abkürzung von:Hexadecimal
Im Hexadezimalsystem werden Zahlen in einem Stellenwertsystem zur Basis 16 dargestellt.
HLR
Akronym von:Home Location Register
Datenbank zur Verwaltung vermittlungstechnischer Stammdaten der Netzteilnehmer; hier ist immer bekannt, wo sich der Teilnehmer aufhält.
Hoax
engl.: Schwindel. Im Internet sind gemeinhin E-Mail-Aussendungen gemeint, die den Empfänger regelrecht in den April schicken sollen. Manche dieser Scherze sind lästig, aber harmlos und haben oft den Charakter von Warn- oder Mitleidsbriefen, die man dann "dringend" weiter verteilen soll. Andere fordern den Empfänger dazu auf, eventuell schädliche Aktionen durchzuführen ("social virus"). Die bekanntesten Hoaxes sind die so genannten "Nigeria-Briefe", eine Form des Brief-basierten Trickbetruges. Dabei wird der Empfänger dazu eingeladen, gegen Provision angebliche Millionensummen aus irgend einem Krisenland zu schaffen. Diese Hoaxes sind erfolgreich, verursachen jedes Jahr Millionenschäden und haben in den letzten Jahren auch schon Menschenleben gekostet.
Hollerith-Zählmaschine.
Vorläufer des Computers, von Hollerith entwickelt. Daten wurden auf Lochkarten übertragen, durch Lesegeräte abgetastet, das Ergebnis durch Zähluhren registriert. Erstmals erfolgreicher Großeinsatz bei der Volkszählung in den USA 1890.
Host
Rechner, bei dem sich ein Nutzer anmelden kann, um Daten, Rechen- oder Kommunikationsleistung zu erhalten.
Hot Spot
Einwählpunkt/Einwählbereich in ein WLAN, bei dem ein Nutzer einen leistungsfähigen drahtlosen Zugang zum Internet erhalten kann. Mit Hot Spots in Hotels, auf öffentlichen Plätzen usw. kann man sich z. B. mit einem Notebook mit Funkkarte ins Internet einwählen, Studierenden können im Bereich ihrer Hochschule in das Hochschul-Intranet gelangen und von dort ins Internet, usw.
HP
Akronym von:Homepage (Startseite einer Website oder eines Browsers)
Einstiegsseite, auch Startseite, eines Browsers in das Internet; meist gewählte Startseiten sind News- Portale, Suchmaschinen oder Webmail- Portale Leitseite; Webdokument, welches erscheint, wenn man eine Website aufruft; die Einstiegsseite zur Webpräsenz
HTML
Akronym von: Hypertext Markup Language
Sprache zur Strukturierung von Hypertext Dokumenten
HTTP
Akronym von: Hypertext Transfer Protocol
Hypertext Transfer Protocol, Protokoll, um Daten innerhalb des WWW auszutauschen.
HTTPS
Akronym von: Hypertext Transfer Protocol Secure
HTTP mit SSL-Verschlüsselung
Hypertext
Definition: Darstellungsweise von Textinformationen
Ein hypermediales Dokument, das Links zu anderen Dokumenten enthält.
Hz
Abkürzung von: Hertz
Einheit für Schwingungshäufigkeit oder Frequenz
I
ICMP
Akronym von: Internet Control Message Protocol
Protokoll zur Übermittlung von Fehlermeldungen und Informationen in der Netzverbindung.
IDV
"individuellen Datenverarbeitung", d. h. Anwendung eines Computerprogramms, das weitgehende Gestaltungsmöglichkeiten bietet, selbst "programmierbar" ist (z. B. durch die Speicherung von Befehlsketten als "Makros" in Textverarbeitungs- und Kalkulationsprogrammen, oder durch die Gestaltung von Auswertungsprogrammen im Rahmen eines Datenbankprogramms).
IEEE
Akronym von: Institute of Electrical and Electronics Engineers
Weltweit größter technischer Berufsverband von Ingenieuren der Elektrotechnik und Informatik; der Verband veranstaltet Tagungen, gibt Fachzeitschriften heraus und bildet Gremien zur Normung von Technik sowie Hard- und Software
IMEI
Akronym von:International Mobile Station Equipment Identity
15stellige Ziffernfolge zur eindeutigen, internationalen Kennzeichnung eines Mobilgerätes
IMKA
Interministerieller Koordinierungsausschuss für Informationstechnik in der Bundesverwaltung.
IMP
Akronym von:Interface Message Processor
Knotenrechner eines Kommunikationsnetzes zum Anschluß von Verarbeitungsrechnern
Implementierung
Definition: Umsetzung festgelegter Strukturen
Umsetzen eines Algorithmus oder Softwaredesigns in einem Computerprogramm nach Auswahl einer geeigneten Programmiersprache
IMSI
Akronym von:International Mobile Subscriber Identity
Die IMSI dient zur eindeutigen, weltweiten Identifizierung eines Teilnehmers. Sie besteht aus 15 Stellen, die jeweils mit 4 Bit codiert sind. Die permanent auf der SIM-Karte gespeicherte IMSI beinhaltet einen Landes-, einen Mobilfunknetz- und einen Teilnehmercode.
Informatik
Wissenschaft von der automatisierten Informationsverarbeitung (Kombination der Begriffe Information und Automatik)
Information
jedwedes Wissen über Sachverhalte und Sachverhaltselemente (Fakten, Meinungen, Aussagen usw.). Informationen müssen für den Austausch zwischen Menschen untereinander, zwischen Menschen und Maschinen oder Maschinen untereinander (Kommunikation) nach vorgegebenen Regeln durch Zeichen dargestellt werden, um übermittelt werden zu können; vgl. Nachricht, Daten, Kanal.
Informationsmanagement
Management des Produktionsfaktors "Information", insbesondere der Beschaffung und Bereitstellung von Informationen durch Management der Daten, Prozesse und Anwendungen sowie Planung und Realisierung einer geeigneten Systemarchitektur, Controlling
Informationssicherheit (IT-Sicherheit / Datensicherheit)
Gewährleistung von Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Zurechenbarkeit (wer hat welche Daten oder Systemfunktionen in welcher Weise genutzt) und Revisionsfähigkeit (Rechtsverbindlichkeit: Beweisbarkeit aller Daten und Vorgänge gegenüber Dritten im Rechtsverkehr) der Daten und der für ihre Verarbeitung benötigten Vorgänge im Interesse der informationsverarbeitenden Stelle (durch diese Zielrichtung unterscheidet sich Informationssicherheit vom Datenschutz). Informationssicherheit/IT-Sicherheit ist eine Aufgabe, mit diesem Begriff wird aber auch der gewünschte oder erreichte Sicherheitsstand bezeichnet. Informationssicherheit als Aufgabe ist Folge der Verpflichtung zum Datenschutz. Die Definition lehnt sich deshalb auch an den Vorschlag der Konferenz der Datenschutzbeauftragten 1999 für die Neuformulierung von § 14 BDSG an.
Informationstechnik (IT)
Alle technischen Mittel, die der maschinellen oder maschinell unterstützten Erzeugung, Speicherung, Verarbeitung oder Übertragung von Informationen dienen; alle dazu erforderlichen Komponenten einschließlich der Programme und der technischen Voraussetzungen für die Kommunikation. International und in der Bundesverwaltung gängige Bezeichnung für die (Fragen der) technikunterstützte Informationsverarbeitung. Synonym: Informations- und Kommunikationstechnik (IuK), technikunterstützte Informationsverarbeitung (TUI). Frühere Bezeichnungen: EDV, ADV, DV.
Interface (Schnittstelle)
Eine Schnittstelle (IF) ist ein definierter Übergang zwischen Datenübertragungseinrichtungen, Hardware-Komponenten, logischen Softwareeinheiten oder zwischen Menschen und Computern. Er ist der Teil eines System, der der Kommunikation dient.
Internet
weltweites offenes Netz für den Datenaustausch, das auf freiwilliger Kooperation der Nutzer beruht. Gegensatz: geschlossene Systeme des LAN und des WAN. Die Offenheit verdankt das Internet der Vereinbarung einfacher Standards (nur) für die Weiterleitung von Informationen über Protokolle.
Intranet
Internes, nicht-öffentliches und deshalb nach außen hin abgeschirmtes Netz, das aber wie das Internet strukturiert ist und die entsprechenden Programme (z. B. die Protokolle TCP/IP) oder zumindest Benutzungsoberflächen verwendet, z. B. einen Browser.
IP
Akronym von: Internet Protocol
Paketbasiertes Vermittlungsprotokoll in Computernetzen
IP-Adresse
Definition:Internet Protocol-Adresse
Adresse eines Rechners im Internet
IP-Datagramm
Definition:Informationseinheit im Internet-Protokoll IP
Es enthält u.a. Quell- und Zieladresse sowie Daten.
IPsec
Rahmenregelungen für die Sicherheit im Internet, das Verschlüsselung, Schlüsselmanagement und Beglaubigung der Daten (Authentifizierung) regelt.
IRDP
Akronym von:ICMP Router Discovery Protocol
iSCSI
Akronym von:internet Small Computer System Interface
iSCSI (internet Small Computer System Interface) ist ein Storage-over-TCP-Verfahren für Speichernetzwerke. Unterschieden wird das iSCSI-Target (der Server, der die Daten bereit stellt) und der iSCSI-Initiator, der auf einem System die Verbindung zu den Daten auf dem Target herstellt. (Quelle:wikipedia.org)
ISDN
Akronym von:Integrated Services Digital Network
Anwendung eines Zeitmultiplexverfahrens zur digitalen Übertragung von Sprachen oder Daten in der Festnetztelefonie.
ISO Latin-1
Internationaler Code für die Zeichendarstellung, der mit 8 Bits 256 Zeichen darstellen kann und der über das englische Alphabet hinaus (ASCII) auch nationale Sonderzeichen z. B. der deutschen Sprache umfasst. Wegen der Begrenzung auf die Lateinische Schrift als Grundlage wurde der Unicode als umfassender 16-Bit-Code entwickelt.
ISO-Referenzmodell
Von der Internationalen Organisation für Standardisierung (ISO) normiertes Modell, das die für die Kommunikation in verteilten Systemen benötigten Funktionen in sieben Schichten aufteilt.
Isochrones Signal
Definition: Digitales Signal
Digitales Signal, das seinen Wert nur zu äquidistanten Zeitpunkten ändern kann.
IRDA
Infranet Data Association ist ein verbreiteter Standard, der schon seit Mitte der neunziger Jahren die kabellose Datenübertragung mittels einer Infrarotschnittstelle erlaubt.
IT
Akronym von: Informationstechnik
Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung
ITU
Akronym von: International Telecommunication Union
Zentrale Stelle für Standards in der Telekom-Welt (Hauptsitz in Genf).
IuK
Informations- und Kommunikationstechnik, synonym für Informationstechnik
IV
"Informationsverarbeitung", Informationstechnik
IVBB
Informationsverbund (der Bundesbehörden) Berlin-Bonn, technisch gesehen ein Intranet der Bundesbehörden, ergänzt um weitere Dienste (z. B. Telefon).
IVBV
Informationsverbund der Bundesverwaltung, Erweiterung des IVBB.
IVR
Akronym von: Interactive Voice Repsonse
Steuerung von Funktionen per Stimme oder Wähltönen, etwa zur Auswahl des zuständigen Gesprächspartners.
J
J2EE
Definition: Java Platform, Enterprise Edition
Java Platform, Enterprise Edition, abgekürzt Java EE oder früher J2EE, ist die Spezifikation einer Softwarearchitektur für die transaktionsbasierte Ausführung von in Java programmierten Anwendungen. (Quelle:wikipedia.org)
Java
Von der technischen Grundlage (Hardware, Betriebssystem) unabhängige Programmiersprache, die vor allem für die Programmierung für das Internet entwickelt wurde.
JBoss
Definition: Open-Source Application Server
Der JBoss Application Server stellt den bekanntesten Baustein der JBoss Enterprise Middleware Suite (JEMS) dar. Hierbei handelt es sich um ein vollständiges Open-Source-J2EE Middleware-Framework. Die Plattform bildet sich aus den folgenden Teilprojekten, die größtenteils auch unabhängig vom Application Server genutzt werden können: - JBoss Application Server - Apache Tomcat - JBoss jBPM - JBoss Cache - JBoss Eclipse IDE - JBoss Portal - JBoss Drools (ursprünglich bekannt unter JBiss Rules und Drools) - Hibernate - JBoss Transaction (Quelle:wikipedia.org)
JPEG
Akronym von: Joint Photographic Expert Group
Standards für Kompression von Grauskalen und Farbbildern
K
Kanal
technisches Mittel zum Transport von Nachrichten (vom „Sender“ zum „Empfänger“), d. h. von in übermittlungsfähiger Weise dargestellten Informationen
Kanalkapazität
Definition: Übertragungsgeschwindigkeit
Maximale Übertragungsgeschwindigkeit über einen gestörten Übertragungsweg endlicher Bandbreite
Kbps
Abkürzung von:kilobit per second
KBSt
Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung im Bundesministerium des Innern. Website http://www.kbst.bund.de
Klarschriftbeleg
Visuell und maschinell lesbarer Papierbeleg, bei dem die Schriftzeichen aufgrund ihrer optischen Eigenschaften maschinell erkannt werden.
Kollision
Definition: Übertragungen, welche sich gegenseitig überlagern und zerstören
Gleichzeitige Datenübertragung mehrerer Stationen über ein Medium, bei der sich die Übertragungen gegenseitig überlagern und zerstören
Kommunikation
Übermittlung von Informationen und Nachrichten
Konvergenz
Das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen oder Technologien. Heute wird mit Konvergenz vor allem die Verschmelzung von PC und Fernsehgerät zu Web-TV und interaktivem Fernsehen bezeichnet.
KoopA ADV
Kooperationsausschuss ADV Bund/Länder/Kommunaler Bereich.
Kryptographie
Lehre von der Verschlüsselung von Informationen bzw. Nachrichten als Schutz der Vertraulichkeit (»Informationssicherheit).
Kryptologie
Definition: Oberbegriff für Kryptographie und Kryptanalyse
Oberbegriff für Kryptographie (Wissenschaft von der Verschlüsselung und ihrer Anwendung in kryptografischen Protokollen) und Kryptanalyse (die Kunst, einen Geheimtext ohne Kenntnis des Schlüssels, zu dechiffrieren).
L
LAN
Akronym von:Local Area Network
Internationale Abkürzung für lokales Netz, d.h. ein Netz mit geringer räumlicher Ausdehnung
LDAP
Akronym von: Lightweight Directory Access Protocol
LDAP ist ein Netzwerkprotokoll, welches bei Verzeichnisdiensten zum Einsatz kommt und die Abfrage beziehungsweise Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes erlaubt
LIFO
Akronym von: Last In First Out
Pufferprinzip, bei dem die zuletzt hineingeschriebenen Daten als erstes wieder ausgelesen werden
Link (Links)
automatisierte Verknüpfung mit einem anderen Objekt, z. B. einer Seite im Internet, einer Textstelle innerhalb des aktuellen Dokuments oder einem anderen Dokument. Durch
Anklicken wird zu diesem Objekt weitergeleitet. Verwendet vor allem im Internet, zunehmend aber auch in Büroanwendungen und anderen Programmen.
Linux
Definition: Unix-Kernel
Ein vom Finnen Linus Torvalds ursprünglich für Intel 80386 Prozessoren entwickelter, freier Unix-Kernel, der mittlerweile auch auf anderen Prozessorarchitekturen zu Hause ist.
LLC
Akronym von: Logical Link Control
Logische Verbindungskontrollschicht
Load-Balancing
Definition: Lastverteilung von Prozessen
Umfangreiche Prozesse werden auf parallel arbeitende Systeme verteilt
Lochkarte
Ein aus Karton gefertigter >> Datenträger mit meist 80 oder 60 Zeichen Kapazität, auf dem Daten durch rechteckige oder runde Lochungen dargestellt werden. Dabei werden Ziffern durch eine einzelne Lochung, Buchstaben und Sonderzeichen durch Lochkombinationen spaltenweise verschlüsselt.
Lochstreifen
Ein aus Papier- oder Kunststoffstreifen bestehender Datenträger, der Zeichen durch Löcher an definierten Positionen darstellt und damit Daten darstellen kann.
M
Magnetband
Ein Datenträger in Form eines Bandes, bei dem eine oder mehrere magnetisierbare Schichten auf einem nichtmagnetisierbare Träger aufgebracht sind und bei dem die Information durch Magnetisierung aufgezeichnet wird.
Magnetplatte
Datenträger in Form einer oder mehrerer Platten, bei denen magnetisierbare Schichten beidseitig auf einem nichtmagnetisierbaren Träger (Aluminium) aufgebracht sind und bei denen die Information durch Magnetisierung aufgezeichnet wird.
Magnetschriftbeleg
Visuell und maschinell lesbarer Papierbeleg, auf dem die maschinenlesbaren Zeichen mit einer ferrithaltigen Farbe in normierter Form aufgedruckt sind.
Mainframe »Großrechner
Makro
zu einem Befehlspaket verbundene Abfolge von Befehlen und/oder anderen Tastatureingaben, die unter einem eigenen Namen und/oder eine Tastenkombination abgerufen werden kann; die gespeicherten Befehle und Tastatureingaben laufen dann selbsttätig ab.
MAN
Akronym von: Metropolitan Area Network
Internationale Abkürzung für regionales Netz
Managementinformationssystem (MIS)
Rechnergestütztes Informationssystem, welches überwiegend zur Unterstützung der Entscheidungen von Managern (= Führungskräfte mit Personalverantwortung) dient und damit einen planungs- und kontrollorientierten Charakter aufweist.
MAPI
Akronym von: Messaging Application Programming Interface
MAPI ist eine ursprünglich von Microsoft entwickelte Software-Schnittstelle, die es ermöglicht auf E-Mail Funktionen zuzugreifen.
Markierungsbeleg
Von Hand auszufüllender, maschinenlesbarer Papierbeleg, der in der Art eines Fragebogens mit vorgesehenen Antwortfeldern gestaltet ist.
Maschinensprache
Die "Muttersprache" des Computers, bestehend aus elementaren Befehlen und Zeichendarstellungen entsprechend der Bauweise der Zentraleinheit (also "rechnerspezifisch"). Die Programmierung in dieser elemtaren Sprache ist sehr aufwändig. Deshalb wird zumeist eine Programmiersprache wie Assembler (maschinensprachennah) oder in einer problemorientierten Programmiersprache programmiert, die Anweisungen werden dann automatisch in die Maschinenesprache übersetzt.
Maus
Zeigegerät, das Bewegungen auf dem Bildschirm darstellt und durch Maustasten die Bedienung ermöglicht ("Klicken" zur Auswahl von Objekten oder Befehlen, Markieren und Ziehen, oder Größenänderungen, Bewegungen durch ein Mausrad, usw.).
mBusiness
Definition: Mobile Business
Mobile Business bezeichnet jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der die Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechnologie in Verbindung mit mobilen Endgeräten einsetzen. (Quelle:wikipedia.org)
Mehrplatzsystem
IT-System, das aufgrund seiner Leistungsfähigkeit die Verarbeitungskapazität für mehrere Dialoggeräte, z. B. »Datensichtgerät bereitstellt; System mittlerer Leistungsfähigkeit im Gegensatz zum »APC (= PC) und zum »Großrechner.
Menü
Liste von Wahlmöglichkeiten für den Benutzer eines Programms, i. d. R. auf dem Bildschirm angezeigt (Auswahl durch Eingabe eines definierten Zeichens oder einer Zeichenfolge oder durch Positionierung des Cursors, Mauszeigers oder Lichtgriffels).
MHP
Multimedia Home Platform. Technischer Standard für die digitale TV- und Multimedia-Übertragung. MHP ermöglicht die Nutzung zusätzlicher multimedialer Informationen und Einkaufsmöglichkeiten sowie E-Mail vom Sofa aus.
Migration
Definition: Wechsel von Software
Wechsel grundlegender Softwareprogramme oder die Transformation von Daten in neue Formate
Mikrochip (microchip)
ein sehr klein gebauter »Chip; kompakter Halbleiterbaustein.
Mikrofiche
Mikrofilm-Karte(n), z. B. für Auskünfte aus einem Katalog, einer Ersatzteilliste. Kann vom Computer über »COM hergestellt werden.
Mikroprozessor
Ein auf einem einzigen »Chip untergebrachter »Prozessor als Herzstück einer »Zentraleinheit.
MIME
Akronym von: Multipurpose Internet Mail Extension
Definiert ein Datenformat für elektronische Mails oder Newspostings; MIME teilt Datentypen wie Text, Grafik, Audio und Video in weitere Untertypen auf.
MMS
Akronym von: Multimedia Messaging Service
Der Multimedia Messaging Service (MMS) ist als Weiterentwicklung von SMS (Short Message Service) und EMS (Enhanced Message Service) anzusehen und bietet die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon multimediale Nachrichten an andere mobile Endgeräte oder an normale E-Mail-Adressen zu schicken. Als MMS-Postkarte kann seit 2003 auch ein gedrucktes Endprodukt über die Briefpost versendet werden. MMS wird von 3GPP und OMA standardisiert. (Quelle:wikipedia.org)
Modem
Definition: Modulator/Demodulator
Kunstwort für Modulator/Demodulator; dient zum Wandeln der digitalen Daten eines Computers in die analogen Daten der Telefonleitung und umgekehrt
Mozilla
Die Open-Source-Entwicklergemeinde, die sich über die "Mozilla Public License" und die von Mozilla.org verfolgten Projekte definiert, wurde 1998 durch die Veröffentlichung des Netscape-Quellcodes initiiert. Seitdem entwickelten Open-Source-Programmierer den Web-Browser zu einem der besten auf dem Markt weiter - allerdings gilt Mozilla auch als "dicker Klops". Künftig will das Mozilla-Projekt darum schlankere, spezialisiertere Software entwickeln. Ein erstes Beispiel dafür ist der schnelle Minibrowser Firefox, den das Mozilla-Projekt getrennt vom E-Mail-Programm Thunderbird ausliefert.
MOS
Akronym von: Mein opinion score
Messverfahren für die Güte von Telefonverbindungen, bei dem eine bestimmte Anzahl von Testpersonen die Qualität bewerten.
MP3
Ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Dabei werden überflüssige Signale nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. MP3-Musikstücke lassen sich nahezu ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen speichern und über das Internet austauschen, was der Musikindustrie große Probleme bereitet. MP3 steht für Moving Picture Experts Group audio layer 3.
MPEG
Akronym von: Motion Picture Experts Group
Sammelbegriff für Standardisierungs-Gremium, Datenkompressionsmethode und graphisches Dateiformat; bezieht sich auf Audio- und Videodaten für multimediale Systeme.
MPLS
Akronym von: Multiprotocol Label Switching (RFC 3031)
Verfahren zur Priorisierung von Datenströmen in IP-Netzen. Die Daten-Frames erhalten eine Zusatzinformation ("Label" oder "Tag") über den Datenfluss, mit deren Hilfe sie sich nicht nur schneller durch ein entsprechend ausgerüstetes Netz befördern lassen als mit herkömmlichem Routing, sondern auch in definierter Folge. Auf das OSI-Schichtenmodell bezogen liegt MPLS zwischen Ebene 2 (Switching) und Ebene 3 (Routing).
MS Access
Definition: Datenbankmanagementsystem der Firma Microsoft
Microsoft Access (kurz MS Access, nach engl. access, "Zugang"), ist ein Datenbankmanagementsystem der Firma Microsoft zur Verwaltung von Daten in Datenbanken und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen. MS Access ist Bestandteil des Office-Professional-Pakets und unterstützt SQL-92. (Quelle:wikipedia.org)
MSC
Akronym von: Mobile Switching Centre
Die Mobilvermittlungsstellen steuern die Gespräche zwischen den Mobilfunkteilnehmern eines Netzes und stellen die Verbindung zu anderen Mobilfunk- oder Festnetzen her. So registriert und speichert z.B. die MSC in einer bestimmten Datenbank, dem HLR, genaue Informationen darüber, in welchem Netzteilbereich sich ein Teilnehmer gerade befindet.
MSISDN
Akronym von: Mobile Station International Subscriber Directory Number
Telefonnummer eines Mobilfunktelefons
Multicast IP
Definition: Erweiterung des IP-Protokolls
IP-Protokolls zur effizienten Verteilung von Daten an eine Empfängergruppe
MUX
Akronym von:Multiplexer
Verschiedene Verbindungen werden zusammengesetzt und gleichzeitig oder gestaffelt gesendet
MVC
Akronym von: Model View Controller
Modell- Präsentations- Steuerung (MPS); ein Architekturmodel zum Entwurf von Softwaresystemen. Das Modell wird in die drei Einheiten "Model", "View" und "Controller" aufgeteilt mit dem Ziel eines flexiblen Softwaredesigns
MySQL
Definition: Relationales Datenbankverwaltungssystem
MySQL ist als Open-Source-Software für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet die Grundlage für viele dynamische Werbeauftritte. Ursprünglich wurde MySQL von der schwedischen Firma MySQL AB entwickelt. Inzwischen gehört MySQL zu Sun Microsystems. (Quelle:wikipedia.org)
N
Nachricht
in (technisch) übermittlungsfähiger Weise dargestellte »Information(en)
NACK
Akronym von: Negatives Acknowledgement
Name Server
Definition: Programm zur Verwaltung von Domains und ihrer Abbildungen auf IP-Adreßräume
NAS
Akronym von: Network Attached Storage
Massenspeichereinheiten, die an ein lokales Netzwerk angeschlossen sind zur Erweiterung der Speicherkapazität; ein NAS ist leicht zu installieren, zu skalieren und zu administrieren, daher wird es meist eingesetzt um hohe Aufwände bei der Installation und Administration zu umgehen
Netz(werk)
Übertragungssystem für Nachrichten innerhalb und/oder außerhalb des Hauses. Als PC-Netzwerk ein aus Server und PCs bestehendes Gesamtsystem, in dem jeder PC unabhängig arbeiten kann, zugleich aber über den Server mit den anderen PCs verbunden ist, mit ihnen Informationen austauschen und teilen und ggf. auch auf andere Ressourcen im Netz zurückgreifen kann. Erfordert entsprechende Rechnerleistung und ein spezielles Programm. Es gibt offene Netze, insbesondere das Internet, geschlossene Netze, insbesondere lokale, »LAN. Funktionen im Netz sind Client und Server.
Netzcomputer
Ein auf das Nötigste abgespeckter Computer, der Programme und Daten ausschließlich über das Netz erhält. Er hat wie ein normaler Computer Arbeitsspeicher und einen Prozessor und wird über Maus und Tastatur bedient. Im Gegensatz zum PC besitzt er jedoch keine Festplatte, von der Programme geladen werden können.
NFS
Akronym von: Network File System
Hauptsächlich unter Unix verwendetes Dateisystem, um auf Verzeichnisse auf einem fremden Rechner zugreifen zu können.
NIC
Akronym von: Network Information Center/Network Interface Card
Network Information Center; Gruppe in den USA, die international IP-Adreßräume an nationale Domain-Verwalter vergibt;
Network Interface Card; Netzkarte
NVRAM
Akronym von: Non-Volatile Random Access Memory
Nicht flüchtiger Direktzugriffsspeicher
O
Objektprogramm
"object code", das Programm in der »Maschinensprache, so, wie es der Computer ohne weitere Zwischenschritte ausführen kann; entsteht durch Übersetzung des »Quellprogramms mit Hilfe eines speziellen Übersetzungsprogramms (s.a. »Compiler).
OEM
(engl.) Original Equipment Manufacturer. Diese erwerben oft Software-Lizenzen, die sie preisgünstig zusammen mit ihrer Hardware vertreiben dürfen, teilweise aber dann ohne oder nur eingeschränkter Unterstützung des Softwarepartners.
offenes System
ein herstellerunabhängiges System, das die gängigen Standards für die Kommunikation und/oder den Anschluss von Komponenten erfüllt und deshalb weitgehend herstellerunabhängig ist.
OMA
Akronym von: Open Mobile Alliance
Eine Organisation von fast 200 Unternehmen für die Standardisierung im mobilen Bereich
online it dem Rechner, der die Verarbeitung durchführt, verbunden
Online-Dienst
Dienstleistung, die über das Netz angeboten wird und deshalb den Netzzugang und den Zugang zum Rechner des Anbieters voraussetzt, z. B. E-Mail (Empfang und Versand von elektronischen Nachrichten), Informationsangebote über das "world wide web" (www), Datenbereitstellung über FTP (Dienst, der das file transport protocol verwendet), usw.
Open Source
offengelegt, frei zugänglich, auch: Programm(e), deren Quellprogramm offen gelegt ist und die grundsätzlich frei genutzt und auch verändert und weiterentwickelt werden dürfen, z. B. Linux und darauf basierende Office-Programme für die üblichen Bürofunktionen (»Bürokommunikationssystem). Open Source-Programme ersparen erhebliche Lizenzkosten. Beachte: bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kommt es auf die Gesamtkosten - einschließlich IT-Betreuung und der Kosten der Benutzung - für die gesamte Nutzungsdauer sowie auf die Nutzenseite (Komfort, Ausfallsicherheit usw.) an.
Oracle Database
Definition: Datenbanksystem-Software
Das Oracle Database ist ein Datenbanksystem, das sowohl relationale als auch objektrelationale Daten speichern kann.
Orgware
Sammelbegriff für organisatorische Methoden und Konzepte zur Gestaltung rechnergestützter Informationssysteme
OSI
Akronym von: Open Systems Interconnection Model
Beim OSI handelt es sich um Verfahren und Regeln für den Datenaustausch in Form eines Schichtenmodells. Er beschreibt modellhaft die Datenübertragung für die Kommunikation offener, informationsverarbeitender Systeme
OSPF
Akronym von: Open Shortest Path First
Das OSPF ist ein dynamisches Link-State Routing Protokoll. Bei Link-State Routing Protokollen werden umfangreichere Routing-Informationen zwischen den Routern ausgetauscht als bei Distanzvektorprotokollen wie z.B. RIP.
P
PC
"Personal Computer", Kleinrechner für die Unterstützung eines Arbeitsplatzes (im Unterschied zum Zentralrechner mit Terminals und Großrechnern, die für mehrere Arbeitsplätze Leistungen bereitstellen); APC.
PC Card
Definition: Standard der PCMCIA-Organisation
Karten, die diesen Standard erfüllen werden oft auch PCMCIA-Karten genannt. Releasenummern, wie 1.0, 2.0 oder 2.1 bezeichnen die Spezifikation, der die Karten entsprechen. Mit der Release 2 wurden im Wesentlichen zusätzliche Kartentypen wie Netzwerkkarten, Plattenlaufwerke und Modems definiert.
PCM
Akronym von:Pulse Code Modulation
Die PCM ist ein Verfahren zur binären Codierung analoger Signale. Es wird in der Fernmeldetechnik eingesetzt
PCMCIA
Akronym von:Personal Computer Memory Card International Association
Organisation mit dem Ziel, Standards zu entwickeln, die die Verbreitung der PC-Card-Technik inklusive Miniature Card und Smart Media Cards unterstützen.
PCU
Akronym von: Packet Control Unit
Die Packet Control Unit ist eine Paketsteuerungseinheit, die zur Implementierung der GPRS-Kernfunktionalität in der bestehenden GSM-Architektur dient.
PDA
Akronym von: Personal Digit Assistant
Kleiner tragbarer Computer
PDH
Akronym von: Plesiochrone Digitale Hierarchie
Die PDH ist eine Technik zum Multiplexen digitaler Datenströme.
PDN
Akronym von: Public Data Networkd
PDU
Akronym von: Protocol Data Unit
Das Protocol Data Unit ist eine Dateneinheit in schichtbasierten Netzwerkkomponenten. Sie wird zuerst beim Sender der oberen Schicht entgegengenommen, mit Kontrollinformationen in Form eines Headers oder Trailers versehen und schließlich an die untere Schicht weitergegeben.
Pentium
32-Bit-Prozessor für PCs des Marktführers Intel.
Peripherie
Die Teile der »Hardware, die nicht zur »Zentraleinheit gehören. Insbesondere Eingabegeräte, Ausgabegeräte, periphere Speicher, Dialoggeräte.
Peripherer Speicher
Jeder Speicher, mit Ausnahme des zur »Zentraleinheit gehörenden Arbeitsspeichers.
Peer-to-peer (P2P)
Übersetzt etwa: von Gleich zu Gleich. Einfaches Netzwerk, das ohne zentralen Server auskommt. In ihm sind mehrere gleichberechtigte Rechner verbunden, die untereinander Daten austauschen oder gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können. Populär wurde diese Technik vor allem durch Musik-Tauschbörsen im Internet wie Gnutella oder Kazaa.
Perl
Definition: Freie Programmiersprache
Entworfen 1987 als Werkzeug zur System- und Netzwerkadministration für die Entwicklung von Webanwendungen
PGP
Akronym von: Pretty Good Privacy
Von Phil Zimmermann entwickeltes Programm zum Verschlüsseln und Signieren von Dateien (hybrides Schlüsselverfahren); das erste seiner Art.
PHP
Akronym von: Personal Homepage Tools
Rekursives Backronym für PHP Hypertext Preprocessor; Scriptsprache zur dynamischen Erstellung von Webseiten
PID
Akronym von: Protocol Identifier
Eine PID ist ein vom Betriebssystem vergebener Schlüssel, der zur eindeutigen Identifikation von Prozessen dient.
PIM
Akronym von: Personal Information Manager
Ein Personal Information Manager (PIM) ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben, Notizen und im erweiterten Verständnis auch Dokumente wie Briefe, Faxe und E-Mails, neuerdings auch RSS-Feeds verwaltet. PIM-Software kann sowohl für einzelne Benutzer als auch für den Betrieb in Netzwerken (LAN oder WAN) konzipiert sein. Bei Netzwerk-Lösungen spielt die Benutzerverwaltung eine wichtige Rolle, da jeder Benutzer seine eigenen Dateien verwalten möchte und nicht alle Benutzer alle Daten ansehen oder bearbeiten sollen. Ferner spielt PIM-Software auf Handheld-Computern und Handys/Blackberrys eine wichtige Rolle. (Quelle:wikipedia.org)
PIN
Akronym von: Personal Identification Number
Geheimzahl zur Identifizierung des Benutzers gegenüber einem Gerät wie dem Mobiltelefon oder dem Bankautomat.
PNG
Akronym von: Portable Network Graphics
Ersatz für das patentbelastete GIF-Format
PoC
Akronym von: Push-to-Talk over Cellular
Sprachkommunikation über das Mobiltelefon nach dem Walkie-Talkie-Prinzip
Portal
Definition: Zentraler Zugang zum Zugriff auf individuell zugeschnittene, unternehmensinterne und externe Informationen und Dienste
Anwendungssystem zur Integration von Anwendungen, Prozessen und Diensten und Bereitstellung von Funktionen zum zentralen Zugriff auf personalisierte Inhalte und Prozesse
PostgreSQL
Definition: Objektrelationales Datenbanksystem
PostgreSQL ist ein freies objektrelationales Datenbanksystem (ORDBMS). Seine Entwicklung begann in den 1980er Jahren, seit 1997 wird die Software von einer Open-Source-Community weiterentwickelt. PostgreSQL ist weitgehend konform mit dem SQL-Standard ANSI-SQL 92, d.h alle geforderten Funktionen sind verfügbar und verhalten sich wie definiert; anders als bei manchen kommerziellen sowie nichtkommerziellen Konkurrenzprodukten. (Quelle:wikipedia.org)
PPP
Akronym von: Point-to-Point Protocol
Protokoll zum Verbinden zweier Rechner über eine Netzleitung
problemorientierte (= höhere) Programmiersprache
Eine »Programmiersprache, die dazu dient, Programme aus einem bestimmten Anwendungsbereich unabhängig von einem bestimmten IT-System abzufassen, und die diesem Anwendungsbereich besonders angemessen ist. Solche Sprachen sind z. B. ALGOL, »COBOL, »FORTRAN.
Produktalgorithmus
Definition: Verschlüsselungsalgorithmus
‘Fast’ die gleiche Chiffrieroperation wird wiederholt angewendet, in so genannten Runden. Jede Runde hängt von einem anderen Schlüssel ab, dem Runden- oder Teilschlüssel. Während eine Runde allein oft sehr schwach chiffriert (besonders bei AES), wächst die Sicherheit bei guten Algorithmen mit zunehmender Rundenzahl außerordentlich schnell an. Produktalgorithmen sind immer Blockalgorithmen.
Programm
Folge von Befehlen, durch die die Verarbeitung der Informationen in einem IT-System gesteuert wird. Das Programm ist zugleich eine vollständige Arbeitsanweisung und Beschreibung des Lösungswegs, der zur Lösung einer Aufgabe führt; s.a. »Software, »Betriebssystem, »Anwendersoftware, »Standardsoftware.
Programmablaufplan (PAP)
Stellt graphisch den Ablauf der Operationen in einem Informationssystem in Abhängigkeit von jeweils vorhandenen Daten dar. Besteht im wesentlichen aus Sinnbildern für Operationen, dem Sinnbild Eingabe/Ausgabe und dem Sinnbild Ablauflinie. Heute weitgehend überholt durch Werkzeuge für strukturiertes Programmieren.
Programmiersprache
Eine zum Abfassen von Programmen geschaffene Sprache; s.a. »Assembler, problemorientierte Programmiersprache.
Protokoll
Definition: Satz von Regeln, wie zwei Rechner eine Verbindung aufbauen und Daten übertragen
Protokollkonverter
Definition: Rechner (Gateway), der Protokolle ab der Transportschicht zwischen verschiedenen Kommunikationsnetzen konvertiert
Provider
Definition: Anbieter von Dienstleistungen im Kommunikationsbereich
Dienstleister, die Kunden den Zugang zum Internet ermöglichen, sowie Dienstleistungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung
Proxy
Definition: Dienstprogramm für Computernetze, das im Datenverkehr vermittelt
Ein zwischengeschaltetes Programm, das gleichzeitig als Server und Client dient, um Anforderungen für einen anderen Client zu tätigen; Anforderungen werden entweder intern bedient (aus dem Cache), oder sie werden zu anderen Servern weitergeleitet. Dabei werden die Anforderungen – falls notwendig – in ein anderes Protokoll übersetzt.
Prozedur
Programm- oder gerätetechnisch gesteuerter Ablauf (kann Teil eines erworbenen Programms sein, kann aber auch vom Benutzer unter Verwendung des Befehlsvorrats vorhandener Programme selbst gestaltet worden sein) bzw. der entsprechende Programmteil.
Prozessor
(auch: Mikroprozessor) Teil der »Hardware, und zwar der »Zentraleinheit, der die eigentliche Verarbeitung vornimmt, d. h. die Befehle ausführt und logische und arithmetische Operationen vornimmt. Heute ein Chip, der die Funktionen Rechenwerk und Steuerwerk integriert (Computer können aber auch mehrere Prozessoren verwenden, parallel computing)
PSTN
Akronym von: Public Switched Telephone Network
Das normale Telefonfestnetz
Public Domain
auch: Freeware: Programme, die frei verwendet, kopiert und weitergegeben werden können, weil der Autor sich damit einverstanden erklärt hat. »Shareware, Open Source
Q
Quellprogramm (Quellcode, source code)
das Programm in seiner ursprünglichen Form, in der es in einer Programmiersprache geschrieben worden ist. Das Quellprogramm ist nicht selbständig ausführbar ("lauffähig"), es muss erst in die Maschinensprache übersetzt werden, ehe der Computer es verarbeiten kann (s.a. Objektprogramm). Das Quellprogramm lässt die Programmschritte erkennbar und ist deshalb zum Verständnis eines Programms (enthält es versteckte Funktionen?) und zur Weiterentwicklung unverzichtbar. Open Source-Programme legen deshalb das Quellprogramm offen.
QuickTime
Software für das Abspielen von Musik und Videos. Die Multimedia-Software wurde 1991 von Apple eingeführt.
R
RADIUS
Akronym von: Remote Authentification Dial In User Service
Radius ist ein Authentifizierungsprotokoll. Es gestattet eine zentrale Verwaltung von Autorisierungs- und Accountingdaten.
RAID
Akronym von:Redundant Array of Independent Disks
Ein RAID-System (ursprünglich redundant array of inexpensive disks, heute redundant array of independent disks) dient zur Organisation mehrerer physischer Festplatten eines Computers zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Datensicherheit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt als eine physische Platte. Während die meisten in Computern verwendeten Techniken und Anwendungen darauf abzielen, Redundanzen (das Vorkommen doppelter Daten) zu vermeiden, werden bei RAID-Systemen redundante Informationen gezielt erzeugt, damit beim Ausfall einzelner Komponenten das RAID als Ganzes seine Funktionalität behält. (Quelle:wikipedia.org)
RAM
Akronym von: Random Access Memory
Wird bei den Computern als Arbeitsspeicher verwendet.
RAS
Akronym von: Registration, Admission, Status
Teil des H.323-Protokolls, der für die Ermittlung von Gatekeepern und die Registrierung von Endgeräten bei diesen zuständig ist.
RC5
Akronym von:Rivest Cipher 5
RC5 (für "Rivest Cipher 5") ist ein 1994 von Ronald Rivest entworfenes symmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Bei diesem als Feistelchiffre bezeichneten Verfahren werden die Daten zunächst in Blöcke gleicher Größe aufgeteilt und über wiederholte Anwendungen einfacher Operationen -sogenannter "Primitive" - ver- oder entschlüsselt. Die Blockgröße, die Länge des Schlüssels und die Anzahl der Wiederholungen - die "Runden" - sind nicht durch den Algorithmus vorgegeben und werden als Parameter vor der Verschlüsselung festgelegt. (Quelle:wikipedia.org)
RDBMS
Akronym von: Relational Database Management System
Elektronische Datenvewaltung.
Rechenzentrum
organisatorisch-räumliche Einheit mit den Aufgaben Rechnerbetrieb und Verwaltung der Datenträger.
Redaktionssystem
Software zur Pflege von Inhalten einer Website. Sie erlaubt i.d.R. unterschiedliche Aktionen je nach eingeräumter Berechtigung. Komfortable Systeme ermöglichen es, ohne besondere Kenntnisse Inhalte zu ergänzen, zu ändern oder zu löschen und bereits lokal oder im Intranet vorhandene Inhalte (Texte, Grafiken) ohne besonderen Aufwand zu übernehmen. Mehr ...
Repeater
Definition: Signalgenerator in der digitalen Kommunikationstechnik
Ein Repeater ist ein optisches oder elektrisches Gerät mit der Aufgabe in der Bitübertragungsschicht ein Signal zu empfangen, dieses aufzubereiten und wieder auszusenden.
RFC
Akronym von: Request for Comments
Öffentliche Dokumente, die Normen im Internet festlegen
RFID
Radio Frequency Identification - ein winziger Funkchip, welcher zum Beispiel direkt an einem Supermarkt-Produkt angebracht ist. Die neue Technik könnte den Barcode im Einzelhandel ablösen. Die kleinen Chips übermitteln per Funk Informationen an bis zu sechs Meter entfernte Sensoren. Er eignet sich auch zum Aktivieren von Videoüberwachungskameras und ermöglicht wie ein Peilsender die Verfolgung der Kunden, die mit dem Produkt in Berührung kommen. Entsprechend kritisch bewerten Datenschützer die neue Technologie.
Ringnetz
Definition: Typologische Struktur, bei der jeweils zwei benachbarte Stationen über Leitungen miteinander verbunden sind
RIP
Akronym von: Routing Information Protocol
RIP ist ein Routing-Protokoll, das zur dynamischen Einstellung der Routingtabelle von Routern dient. Sinn und Zweck von Routing-Protokollen und Routing-Tabellen ist das Finden des kürzesten Datenwegs in Netzwerken.
RLP
Akronym von: Radio Link Protocol
RMC
Akronym von: Reliable Multicast Protocol
Protokolle, die auf Multicast IP aufsetzen, um eine sichere und ordnungserhaltende Übertragung von Paketen zu ermöglichen
RNC
Akronym von: Radio Network Controller
Der Radio Natwork Controller überwacht und steuert die Funkverbindungen im UMTS-Netz.
ROM
Akronym von: Read Only Memory
Der ROM ist ein Nur-Lese-Speicher (auch Festwertspeicher), d.h. ein Datenspeicher, auf den nur lesend zugegriffen werden kann. Er ist nicht flüchtig.
Router
Definition:Netzwerkkomponente
Der Router ist eine Netzwerkkomponente zur Kopplung mehrerer Rechnernetze. Dazu werden eingehende Netzpakete analysiert und zum vorgesehenen Zielnetz weitergeleitet.
RPS
Akronym von: Remote Procedure Call
RSVP
Resource Reservation Protocol
Unter anderem durch RFC 2205 festgelegter Internetstandard zur Leitungs- und Bandbreitenreservierung.
RSVP
Akronym von:Resource Reservation Protocol
Unter anderem durch RFC 2205 festgelegter Internetstandard zur Leitungs- und Bandbreitenreservierung.
RTCP
Akronym von: Real Time Control Protocol
Auf UDP basierendes Protokoll, das parallel zu RTP läuft und dessen Leistungsfähigkeit überprüft.
RTP
Akronym von: Real Time Control Protocol
Auf UDP basierendes Protokoll zur Übertragung von H.323-Daten.
Ruby
Definition: Programmiersprache
Seit 1993 in Japan entwickelte Programmiersprache, welche die objektorientierte, prozedurale und funktionale Programmierung unterstützt
Ruby on Rails
Definition: Quelloffenes Web-Framework
Auch Rails genannt; wurde in Ruby geschrieben und 2004 veröffentlicht
S
Schnelldrucker
Auch Zeilendrucker, in Rechenzentren früher weit verbreitetes Gerät zur Klarschriftausgabe (Druckleistung bis zu 100.000 Zeilen pro Stunde); heute meist durch Laserdrucker ersetzt.
Schnittstelle
vereinbarte oder genormte (generell festgelegte) Abgrenzung zwischen Geräten, Anlagen und Leitungsnetzen; damit zugleich Festlegung der Zuständigkeiten unter Herstellern verschiedene Systemteile sowie zwischen den Übertragungseinrichtungen.
SCM
Akronym von: Software Configuration Management
Das Software Configuration Management (SCM) oder Softwarekonfigurationsmanagement ist eine Spezialisierung des Konfigurationsmanagements auf alle Aktivitäten im Bereich der Software-Entwicklung. SCM hat mehrer Ziele: - Definition und Verfolgung von Prozessen - Dokumentation aller Vorgänge - Versionierung und Konfliktbehandlung - Verwaltung von Voraussetzungen - Effizienzsteigerung bei der automatisierten Applikationserstellung - Integration aller vorhandenen Werkzeuge - Zugriffskontrolle (Quelle:wikipedia.org)
SDH
Akronym von:Synchronous Digital Hierarchy
SDP
Akronym von: Session Description Protocol
IETF-Standard (RFC 2327) für Multimedia-Sessions. Eine Session kann mehrere Audio- und/oder Video-Ströme enthalten.
Server
Definition: Leistungsstarker, zentraler Netzwerkrechner
Der stärkste und am besten ausgebaute Rechner eines Netzwerks, über den funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden; er übernimmt dedizierte Aufgaben, unterstützt die Netzwerkadministration, verwaltet Dateien, Domänen, Namen, übersetzt Anweisungen und führt Sicherheitsfunktionen aus
SGSN
Akronym von: Serving GPRS Support Node
SGSNs sind Vermittlungsstellen für Datenpakete, welche diese paketorientiert an einen definierten Ausgang routen können. Der SGSN ist für die Uplinkrichtung mit dem GGSN über ein IP-basiertes Netzwerk verbunden. Für die Downlinkrichtung verbindet der SGSN mehrere PCUs über ein Frame Relay-Netzwerk mit mehreren BSSs
Shareware
»Programm(e), die zunächst kostenlos getestet werden können, für deren Benutzung der Autor dann aber einen Kostenbeitrag verlangt, ohne den die weitere Benutzung eine Verletzung des Urheberrechts darstellt. z. T. mit eingeschränkter Funktion, erst nach Zahlung des Kostenbeitrages wird die Vollversion zur Verfügung gestellt und ggf. Unterstützung bei Problemen angeboten. Public Domain, Freeware
SIM
Akronym von: Subscriber Identity Module
SIM-Karte
Definition: Chipkarte im Mobiltelefon
Eine Chipkarte, die unter anderem in ein Mobiltelefon eingesteckt wird und der Identifikation des Nutzers dient. Auf der SIM sind geheime Nummern und Algorithmen gespeichert, die unter anderem zur Verschlüsselung der Sprach- sowie Signalisierungsdaten dienen
Simplexbetrieb
Definition: Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen
Betriebsweise zwischen zwei Rechnern, bei der die Datenübertragung nur in einer Richtung möglich ist; Gegenteil von Duplexbetrieb
SIP
Akronym von: Session Initiation Protocol
Von der IETF entwickelter Standard (RFC 2543); übernimmt das Lokalisieren von Benutzern sowie Auf- und Abbau von Verbindungen.
SLC
Akronym von: Signalling Link Code
SLIP
Akronym von: Serial Line Internet Protocol
Vorläufer von PPP
Smartphone
Definition:PDA-Telefon
Ein Smartphone vereint den Leistungsumfang eines Telefons und eines PDAs. Smartphones bieten die Grundlage für eine mobile Büro- und Datenkommunikation in einem einzigen Gerät. Daten (z.B. Texte, Termine, Adressen) können über die Tastatur oder einen Stift eingegeben werden.
SMPP
Akronym von: Short Message Peer to Peer
Protokoll zur Übertragung von SMS von einem Netzwerkelement zu einem SMSC
SMS
Akronym von: Short Message Service
Dienst zur Übertragung von Textnachrichten bis zu 160 Zeichen in der Telekommunikation
SMSC
Akronym von:Short Message Service Center
Vermittlungs- und Verwaltungsstelle von Kurznachrichten; die SMS werden dort zwischengespeichert und an den Teilnehmer übermittelt, sobald dieser erreichbar ist
SMTP
Akronym von: Simple Mail Transfer Protocol
Protokoll zum Übertragen von E-Mail-Nachrichten
SNMP
Akronym von: Simple Network Management Protocol
Das SNMP ist ein Netzverwaltungsprotokoll, entwickelt von der IETF um Netzwerkelemente wie Router, Drucker, Computer etc. von einer Zentrale aus zu überwachen und zu steuern. Es regelt die Kommunikation zwischen den Geräten und der Zentrale.
Socket
Definition: Bidirektionale Software-Schnittstelle zur Netzwerk-Kommunikation
Sockets sind vollduplexfähige Alternativen zu Pipes, FiFos oder Shared Memory und bilden eine API zwischen der Netzwerkprotokoll-Implementierung des Bestriebssystems und der Anwender-Software.
Software
Synonym für »Programm(e).
SONET
Akronym von: Synchronous Optical Network
Eine standardisierte Übertragungstechnik in optischen Netzen
Speicher
Funktionseinheit eines Datenverarbeitungssystems, von der Daten aufgenommen, verfügbar aufbewahrt und abgegeben werden. Man unterscheidet zwischen dem Zentral- (Arbeits-)speicher (in der Zentraleinheit) und peripherem Speicher (z. B. Festplatten, Magnetbandeinheiten).
Spring
Definition: Open Source Applikationsframework
Das Spring Framework ist ein Open-Source-Applikationsframework für die Java-Plattform. Ziel des Spring Frameworks (kurz Spring) ist es, die Entwicklung mit Java/Java EE zu vereinfachen und gute Programmierpraktiken zu fördern. Spring bietet mit einem breiten Spektrum an Funtionalität eine ganzheitliche Lösung zur Entwicklung von Applikationen und Geschäftslogiken. Dabei steht die Entkopplung einzelner Framework-Komponenten im Vordergrund und bietet somit das Zusammenspiel unterschiedlichster Plattformen und Tools: von J2EE-Servern über Perzistentools bis hin zur Web-Integration. (Quelle:wikipedia.org)
Spontane Vernetzung
Automatische Integration von IT-Geräten und darauf eingerichteten Diensten in ein lokales Netz, dass die Nutzung dieser Dienste oder den Zugriff auf weitere Ressourcen im Netz ermöglicht. Ein Notebook, ein Drucker usw. werden in einem Raum automatisch in das Netz integriert, das die übrigen IT-Komponenten verbindet, ohne dass eine Installation erforderlich ist.
SQL
Akronym von: Structured Query Language
SQL (das Kürzel für Structured Query), ist eine Datenbanksprache zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten in relationalen Datenbanken. SQL ist von ANSI und ISO standardisiert und wird von fast allen gängigen Datenbanksystemen unterstützt. SQL umfasst die folgenden Datenbanksprachen: Data Manipulation Language, Data Definition Language, Data Control Language. (Quelle:wikipedia.org)
SS7
Akronym von: Signalling System Number 7
Eingesetzt in Vermittlungsstellen
SSL
Akronym von: Secure Sockets Layer
Von Netscape Communications entwickeltes Verfahren zum Verschlüsseln einer TCP-
Verbindung
Stapelverarbeitung
früher normale, heute beim Großrechner noch verbreitete Nutzungsform, bei der die Aufgabe für den Rechner vollständig vorbereitet wird und dann komplett, ohne Eingriffe des Bedieners, abläuft, z. B. beim Massengeschäft Gehaltsberechnung. Gegensatz »Dialogverarbeitung
Sternstruktur
Definition: Topologische Struktur, bei der alle Stationen über einen Sternkoppler verbunden sind.
Standardsoftware
Software für Standard-Anwendungen, die auf dem Markt angeboten werden, z. B. Textverarbeitung, im Gegensatz zu Software für individuelle Anforderungen des Benutzers, Individualsoftware, nicht marktgängige Software.
Stromchiffren
Definition: In Abhängigkeit von einem geheimen Schlüssel wird ein Datenstrom erzeugt, der mit dem Klartext per XOR-Operation bitweise verknüpft wird.
Support
Definition: Beratungstätigkeit
Unterstützung des Kunden bei der Benutzung des Produktes durch den Hersteller oder Verkäufer
Switch
Definition: Netzwerkkomponente
Ein Gerät zur Verbindung mehrerer Computer oder Netzsegmente
SYN-Rate
Definition: SYN-Pakete sind Teile des TCP-Protokolls, die dazu dienen, eine neue Verbindung aufzubauen. Die SYN-Rate gibt in diesem Zusammenhang an, wie viele neue TCP-Verbindungen (Mailzustellung) von verschiedenen Hosts gleichzeitig abgearbeitet werden können.
Systemsoftware
»Betriebssystem
T
Tag
Definition: Zeichen zur Markierung von Dokumentelementen in Markup Languages (z.B. HTML)
TCP
Akronym von: Transmission Control Protocol
Verbindungsorientiertes Transportprotokoll im Internet
TCP/IP
Akronym von: Transmission Control Protocol/Internet Protocol
Allgemeiner Name für das DARPA Internet Protokoll Paket, einer weltweiten, standardisierten Protokollfamilie zur Datenkommunikation; TCP und IP sind die Hauptprotokolle dieses Paketes.
TD-CDMA
Akronym von: Time Division-CDMA
Das TD-CDMA-Verfahren bildet eine Kombination des in GSM verwendeten TDMA-Verfahrens und von CDMA. Bei Zeitmultiplexern wird der verwendete Zeitraum in Zeitschlitze eingeteilt. Abweichend von GSM ist bei TD-CDMA nicht jeder Zeitschlitz einer Verbindung fix zugeteilt, sondern es können sich mehrere Verbindungen, durch unterschiedliche Codes voneinander getrennt, diesen Slot teilen. Die theoretisch mögliche Anzahl einzelner Kanäle ergibt sich aus der Multiplikation der Zeitschlitze mit den verfügbaren Codes.
TDMA
Akronym von: Time Division Multiple Access
Telnet
Definition: Teletype Network
Das Telnet ist ein Netzwerkprotokoll im Internet, welches dazu verwendet wird, Benutzern den Zugang zu Internetrechnern über die Kommandozeile zu bieten.
Terminal
"Datenendgerät", Gerät für Dateneingabe und/oder -ausgabe, das entfernt vom Rechner steht; Datensichtgerät (ohne eigene Verarbeitungskapazität, "dummes" Terminal), heute oft auch PC mit entsprechender Zusatzausstattung ("intelligentes" Terminal).
TK
Akronym von: Telekommunikation
Austausch von Informationen über eine gewisse Distanz hinweg
TLS
Akronym von: Transport Layer Security
Weiterentwicklung vom proprietären Protokoll SSL zum offenen Internetstandard für das Verschlüsseln eine TCP-Verbindung
Token
Definition: Spezielle Bitfolge, durch die einer Station eine Zugangsberechtigung zum Übertragungsmedium erteilt wird
Token-Bus
Definition: Dezentrales Selektionsverfahren für Bussysteme, bei dem die Stationen einen logischen Bus bilden
Dezentrales Selektionsverfahren für Bussysteme, bei dem die Stationen einen logischen Bus bilden; das Token wird in der durch diesen Ring festgelegten Reihenfolge von Station zu Station weitergereicht und von einer sendewilligen Station vom (freien) Ring für die Dauer der Übertragung entfernt.
Tool
Definition: Dienstprogramm/ Hilfsprogramm
Computerprogramm, das für den Benutzer Aufgaben ausführt
Transaktion
Verarbeitungsschritt, der ein abgeschlossenes Teilergebnis erzeugt; oft werden im Interesse der Datensicherheit Veränderungen erst bei vollständig durchgeführter Transaktion dauerhaft gespeichert.
Trojanisches Pferd, "Trojaner"
Ein scheinbar nützliches Programm, das angeboten wird, aber versteckte Funktionen enthält wie z. B. das Ausspähen und Weiterleiten von Kennwörtern oder anderen sensiblen Informationen oder das schließlich Schäden anrichtet. Im Unterschied zu einem »Virus als selbständiges Programm mit angeblich nützlicher Funktion.
Trust Center
Einrichtung/Stelle, die öffentliche und geheime Schlüssel verwaltet, um einen authentischen, vertraulichen und anonymen E-Mail-Verkehr zu gewährleisten.
Trusted Computing
"Vertrauenswürdige Datenverarbeitung". Initiative, die den Umgang mit Computern und sensiblen Daten sicherer machen soll. Führende Unternehmen aus der Hard- und Softwareindustrie wie Microsoft, AMD, Intel, Hewlett-Packard, Sun Microsystems und Sony haben sich dafür in der Trusted Computing Group zusammen geschlossen, um gemeinsam entsprechende Verfahren und Standards zu entwickeln. Datenschützer und Verbraucherorganisationen befürchten, dass Anwender in der Nutzung ihrer Computer eingeschränkt werden könnten und die Hoheit über ihre eigenen Daten und PCs verlieren.
Tunneling
Verfahren zum sicheren Transport von Daten, insbesondere im Internet. Die Daten werden sozusagen in einem Schutzumschlag transportiert, der Absender und Empfänger nicht erkennen lässt, sondern nur die Zugangsstellen zum Internet. Der Inhalt des Umschlags wird verschlüsselt übermittelt.
TTP
Akronym von: Trusted Third Party
Eine dritte Instanz, der alle Teilnehmer einer Sicherheitsinfrastruktur vertrauen
U
UCP
Akronym von: Universal Computer Protocol
Ein Protokoll, das der bidirektionalen Verbindung zwischen einem SMSC und anderen Netwerkelementen dient
UDP
Akronym von: User Datagram Protocol
Verbindungsloses Transportprotokoll im Internet
UMTS
Akronym von: Universal Mobile Telecommunications System
Neuer, weltweit einheitlicher Mobilfunkstandard, der die verschiedenen kontinentalen Mobilfunktstandards integriert
Unicode
Umfassender Code für die Zeichendarstellung, der mit 16 Bits 65 536 unterschiedliche Zeichen der meisten auf der Welt gebräuchlichen Sprachen darstellen kann; »Code, ASCII.
UNIX
Definition: Mehrbenutzer-Betriebssystem
Ein Betriebssystem für alle Rechnerklassen, im Jahre 1969 von Bell Laboratories entwickelt
URI
Akronym von: Uniform Resource Identifier
Uniform Resource Identifier; eindeutige Identifizierung eines Rechners und eines Protokolles im Internet (z.B. http://www.consistec.de/)
URL
Akronym von: Uniform Resource Locator
Eindeutige Identifizierung eines Rechners und eines Dienstes im Internet (z.B. www.consistec.de)
URN
Uniform Resource Name, eindeutiger und dauerhaft gültiger Name einer Ressource unabhängig vom Speicherort, im Unterschied zur URL. Der Aufruf erfolgt über eine Quelle, die dauerhaft speichert, wo das Objekt dieses Namens tatsächlich gespeichert ist: die aktuelle URL, und darauf weiterleitet. Die deutschen URN-Namensbereiche werden von der Deutsche Nationalbibliothek verwaltet. Ausführlicher siehe den Beitrag in Wikipedia.
USB
Akronym von: Universal Serial Bus
Der Universal Serial Bus (USB) ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden (Hot-Plugging) und angeschlossene Geräte und deren Eigenschaften automatisch erkannt werden. (Quelle:wikipedia.org)
UTRA
Akronym von: Universal Terrestrial Radio Access
Luftschnittstelle, die über W-CDMA und TD-CDMA realisiert wird.
Uuencode
Definition:Kodierung von Binärdaten
Kodierung von Binärdaten, bei der drei 8-Bit-Zeichen einer Datei in vier nur aus 6 Bit bestehende Zeichen umgewandelt werden und zu jedem Ergebnis eine 32 addiert wird.
V
V.24
Definition:Durch die ITU-Empfehlung V.24 genormte serielle Schnittstelle
V.35
Definition:Durch die ITU-Empfehlung V.35 genormte serielle Schnittstelle
Variable
„veränderliche Größe“; (a) Speicherstelle für veränderliche Informationen; (b) die in einer solchen Speicherstelle enthaltene Information; (c) der Name, den man einer derartigen Speicherstelle gegeben hat.
Variablenfeld »Array
Verfügbarkeit
Nutzbarkeit von Ressourcen und Diensten. Eines der Schutzziele der Informationssicherheit, das z. B. durch gezielte Angriffe von Hackern beeinträchtigt werden kann (durch Erzeugung von Datenfluten, die Server nicht bewältigen können - "Denial of Service"-Angriffe).
Verschlüsselung
= "Codierung" ist die Darstellung von Informationen in einer anderen Darstellungsform entsprechend den Festlegungen über die Bedeutung von Zeichen und Zeichenfolgen durch einen Code; bei Daten entspricht die Codierung der Übersetzung der Zeichen eines festgelegten Zeichenvorrats (z. B. Buchstaben und Zahlen) in die Zeichen eines anderen Zeichenvorrats, z. B. den Lochkartencode, Unicode (Darstellung mit Hilfe von 16 Bits); Verschlüsselung erfolgt auch zur Beschleunigung der Datenverarbeitung (Postleitzahl für den Ortsnamen, Ziffer für Anrede, usw.; vgl. die "Schlüsselzahlen" auf der Gehaltsbescheinigung).
Vertraulichkeit
Geheimhaltung der Daten und Programme, nur die berechtigten Nutzer können die Daten erkennen. Eines der Schutzziele der Informationssicherheit.
VFS
Akronym von:Virtual File System
Schicht im Unix-Kernel-Space zur einheitlichen Darstellung der Dateisysteme
VGA
Akronym von:Video Graphics Array
Der Begriff Video Graphics Array (VGA) bezeichnet einen Computergrafik-Standard (EISA, 1987), der bestimmte Kombinationen von Bildauflösung und Farbanzahl (Bittiefe) sowie Wiederholfrequenz definiert und praktisch identisch zum MCGA (Multicolor Graphics Adapter) von IBM ist. Außerdem ist VGA als Bezeichnung für die Auflösung 640x480 von Bedeutung, die für viele als die typische VGA-Auflösung gilt.
Virenscanner
Programm zur Entdeckung und ggf. zum Entfernen von Computerviren Virus
Virus
ein kleines Programm, das, einmal aktiv, sich selbst vervielfältigt. Um aktiv werden zu können, hängt es sich an andere Programme an. Bösartige Viren enthalten zusätzliche gefährliche Funktionen, die erhebliche Schäden verursachen können, z. B. Zerstören der Daten der Festplatte, Veränderung der Daten, so dass sie unbrauchbar werden.
VLAN
Akronym von:Virtual Local Area Network
Ein virtuelles Rechnernetz innerhalb eines physischen Netzwerkes; jedem VLAN wird eine eindeutige Nummer zugeordnet
VLR
Akronym von: Visitor Location Register
VoIP
Akronym von: Voice over IP
Technik zum Telefonieren über ein Computernetzwerk
W
W-CDMA
Akronym von: Wideband-CDMA
Ist eine High-Speed-Datenfunktechnik wie sie in Europa für den UMTS-Standard verwendet wird. Zur Übertragung wird ein großer Frequenzbereich verwendet, damit für eine Vielzahl von Anwendern auch hohe Übertragungsraten erreicht werden können.
WAN
Akronym von: Wide Area Network
Internationale Abkürzung für Weitverkehrsnetze
WAP
Akronym von: Wireless Application Protocol
Protokoll für drahtlose Anwendungen
WBT
Web Based Training: Lernen mit Computer-Lernprogramm (CBT) über das Internet
Web-Pad
Definition: Tragbares Internet-Gerät
Sichtschirme in Größe einer DINA4-Seite; ohne Tastatur
Wissensmanagement (engl. knowledge management)
Management der Ressource "Wissen": Identifizierung, Nutzbarmachung und Management der Nutzung des Wissens im Unternehmen, nicht nur der technisch verfügbaren Informationen, sondern auch des bei den Mitarbeitern vorhandenen expliziten, vor allem aber auch des impliziten Wissens. Dafür reicht die Nutzung aller technischen Möglichkeiten der modernen IT nicht aus, vielmehr ist eine neue Organisationskultur der Transparenz und Weitergabe von Wissen erforderlich, um auch das latente Wissen der Mitarbeiter (Erfahrungswissen, "tacit knowledge") zu nutzen, u.a. durch Aufbau von Erfahrungs- und Kompetenzdatenbanken. Die Unterscheidung von explizitem und implizitem Wissen hat für Wissensmanagement erhebliche Bedeutung, weil implizites Wissen u. U. den für das Unternehmen besonderen Wissensvorrat darstellt, der seinen Konkurrenzvorteil ausmacht.
WLAN
Akronym von: Wireless Local Area Network
Drahtloses lokales Netzwerk; bei WLAN-Netzwerken erfolgt die Datenübertragung kabellos
WML
Akronym von: Wireless Markup Language
Sprache für WWW-Seiten, um sie auch auf internetfähigen Kleingeräten ansehen zu können
WMLS
Akronym von: Wireless Markup Language Script
WSCI
Akronym von: Web Service Choreography Interface
XML-basierte Beschreibungssprache für den Nachrichtenaustausch von webservicebasierten Geschäftsprozessen
WSP
Akronym von: Wireless Session Protocol
Das WSP ist Bestandteil des Wireless Application Protocol (WAP) und dient dem Aufbau einer Sitzung zwischen einem Endgerät und einem WAP-Gateway. Das Gateway übersetzt die endgerätespezifische Anfrage in einen HTTP-Request und schickt diesen an den Web-Server. Neben der normalen HTML-Seite kann der Web-Server für mobile Endgeräte eine Webseite in Wireless Markup Language (WML) bereitstellen. WSP bietet dem Anwender sowohl einen verbindungsorientierten Dienst, WTP (Wireless Transaction Protocol) stellt dem Anfragenden nach dessen Request eine Bestätigung zur Verfügung. Der verbindungslose Dienst, das WDP-Protokoll (Wireless Datagramm Protocol) stellt hingegen keine Bestätigung zur Verfügung.
WTA
Akronym von: Wireless Telephony Access
WWW
Akronym von: World Wide Web
Weltweit verteilter hypertext-basierter Informationsdienst, der auf Internet-Ressourcen zugreift
WYSIWYG
„What you see is what you get“: Darstellung am Bildschirm, die weitgehend der späteren Druckausgabe entspricht; i.d.R. unter grafischer Oberfläche (z. B. Windows) realisiert.
X
X.25
Definition: Verbindungsorientiertes Vermittlungsprotokoll
XFS
Akronym von: Extended File System
XML
Abkürzung für Extensible Markup Language, eine neue Sprache für Seiten im World Wide Web. XML ist deutlich flexibler als das bisherige HTML und bietet Programmierern mehr Funktionen.
Y
Z
Z3
Gilt als erster programmgesteuerter Rechenautomat und Vorläufer des modernen Computers. Der Z3 wurde 1941 von dem Deutschen Konrad Zuse im Auftrag der deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin hergestellt.
Zeichen
Kleinstes Element zur Darstellung von Informationen, z. B. Buchstabe, Ziffer, Satzzeichen.
Zentraleinheit
Der Teil der Hardware, in dem die eigentliche Verarbeitung stattfindet. Die wichtigsten Bestandteile der Zentraleinheit sind: Prozessor und Arbeitsspeicher.
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